LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

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weissersr500
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LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von weissersr500 » So 14. Jul 2019, 12:49

Hy,

bin gerade dabei meine beiden alten Taucherlampen LED umzubasten, eine Schulz Teck 45 GS LED
http://www.tauchfunzel.de/datei/DI_08_0 ... lampen.pdf

Der Akku Pack 3x 1,5 AAA versorgt eine LED Einheit X 42182 von Seoul mit 3,25 V
http://www.seoulsemicon.com/upload2/X42182(0).pdf

nun ist die Idee eine stärkere LED zu verbauen und den Akku Pack mit enstprechend vielen AAA Batterien nachzubelegen, geht das os einfach ?

Das akt. 3,25 V LED Pad hat keinerlei Widerstände vorgeschalten, wurde 1zu1 angeklemmt.
Idee = 10 V LED Pad auf 8 Stück AAA Batterien einsetzen - kann es so einfach sein ?

Wer kennt sich mit so was aus ?

ALEX

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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von Emmpunkt » So 14. Jul 2019, 14:07

Gehen tut das schon, ist die Frage was du erwartest?!
Was ist der Einsatzzweck?Tauchen?
Vor- und Nachteil dieser "einfachen" Technik ist, das die LEDs mit abnehmender Spannung immer dunkler werden. Gerade beim (Höhlen) tauchen würde ich das bevorzugen weil es zum einen Ausfallsicher ist und zum anderen sieht man das die Batterie langsam leer wird.

Will man maximale Helligkeit über die gesamte Batterieladung würde ich eine Step-Up Regler zwischenschalten. Da kann man dann mit kleinen Spannungen und hohen Kapazitäten arbeiten.
Es gibt dafür sicherlich schon passende Bausteine, müsste ich aber erst selbst Googeln.
Nachteil: Batterie leer--Licht aus, und das Schlagartig.
Viele käufliche Lampe haben deswegen eine Vorwarnung, die bei kleineren Lipos aber nicht gut funktioniert.
Sie schalten dann bei niedrigem Akku-Stand eine Stufe runter oder Blinken.

Ist halt die Frage was du haben willst...
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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von Spätstarter » So 14. Jul 2019, 23:11

Viele der 'Billigheimer' LED Funzeln werden ohne Vorwiderstand mit 10 - 20 % Überspannung betrieben.

Bei 8 x AAA in Reihe, Strom ca. 1,1 A, die Akkus werden nicht lange halten - maximal ca. eine Stunde.
Ich würde das einfach mal mit 7 und mit 8 Akkus in Reihenschaltung ausprobieren und dabei die Temperatur des LED Chips im Auge behalten (Infrarotthermoter / Wärmebildkamera).

Zum Step-UP (Boost Converter).
Nachteil - Vorschreiber. Wenn die minimale Eingangsspannung des Converters unterschritten wird --> schlagartig zappenduster.
Vorwarnung: Gibt es nicht, muss mit Komperatoren selbst gebastelt werden.
Vom Selberbasteln rate ich ab - eigene Erfahrungen, ich habe schon einige Buck und Boost Converter gebastelt, mittlerweile überwiegt der Spass, das war nicht immer so.

Lesenswert: https://lygte-info.dk/
:spaeti:

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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von weissersr500 » Mo 15. Jul 2019, 08:39

Hy uind danke erst mal,

ja Tauchen ist der Einsatzzweck, die beidne alten Lampen sollen etwas aufgepimpt werden, als Backup Lampe, wenn wir nachts vom Boot aus tauchen oder Wracktauchen gehen wie letzte Woche - kleiner Frachter mit 80 Meter.

Also das lansam dunkel werden ist OK, so hat die Lampe dato schon gefunzt - nur eben ist die LED 100 Lm stark und das Akkufach ist eben nur mit 3 AAA belegt. Da wollte ich nun die einfach machbare Lösung suchen um mehr Licht für 60-90 Minuten zu haben.

Die neuen Hauptlampen lassen nach 50 MInuten nach - bei 100 Minuten ist dann Schluss. Zwischen 50 und 100 MInuten möchte ich die alten hinzuklipsen.
Wir mussten auch schon ohne Licht aus 30 Metern aufsteigen, da hat nur noch der Compi die Tiefe und die Zeit angegeben, das war für uns zwar entspannt und i.O. kann aber auch mal den Kopf überlasten wenn mal ein stressiges Problemchen auftritt.

Alex

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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von Emmpunkt » Mo 15. Jul 2019, 10:40

Ich würde mal messen was da sonst so rein passt, ohne externen Akku.
Also 18650 oder 26650. Bekommt man beide mit 3,2V und 3,7V.
Die Akkus sind gängig (Dampfer-Zubehör) und somit günstig, unter 10€ das Stück.
Kapazitäten bis ca. 4,5 Ah.
Dazu dann eine passende LED...
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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von weissersr500 » Mo 15. Jul 2019, 14:54

was ist denn dass ?

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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von Emmpunkt » Mo 15. Jul 2019, 15:08

weissersr500 hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 14:54
was ist denn dass ?
Was das für Akkus sind, oder was meinst du?

Das sind gängige Akku-Typen wie sie in "E-Zigaretten", Taschenlampen und Elektroautos(z.B. Tesla) verwendet werden.
Sind LIPO-Zellen.
Die Typenbezeichnung kommt von den Maßen.
18650 = 18mm Durchmesser, Länge 650mm
26650 = 26mm Durchmesser, Länge 650mm
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Re: LED 3,5 Volt mit Akkupack / Elektro

Beitrag von Spätstarter » Mo 15. Jul 2019, 21:58

18650 habe ich einen, der sollte mal einen Mini Akkuschrauber antreiben.
50/50 Verdachtsdiagnose, leider lag ich falsch, der Antrieb wollte nicht mitspielen.
Die Dinger sind nicht schlecht, was das Einlagern, die Energiedichte u.s.w anbelangt.

Der Akku liegt seit fast zwei Jahren auf dem Basteltisch und ist immer noch nicht tiefentladen.
Ich nehme den zum mal eben schnell eine LED testen.

Falls Lion:
Die sind beim Laden empfindsame Kerlchen, besonders gegen Überspannung (mehr als 4,2 V Entladeendspannung dürfen es nicht werden).
Daher muss man schon ein geeignetes Ladegerät mit dazu geben, ich habe den 2017 am Labornetzgerät und in einer alten Tasse geladen. Mein erster Lion, leicht nervös ... man liest und hört ja so einiges von den Biestern :angry: :-# .
Passiert ist gar nichts, ausser dass er voll wurde :jester:
Passende Bausteine zum kontrollierten Laden an +5V DC (typischerweise USB) gibt es für < 50 ct, das Drumrum muss man selbst basteln.
(SMD Löten, liegt seit zwei Jahren in einer Plastebox und wartet auf den Löterich).

In deinem Fall:
Keine Chinaböller Lader aus der Bucht für < 3,-- €.
Besser ca. 25,-- € ausgeben und was passendes nehmen.
:spaeti:

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