Vergaser

Technische Diskussionen - d.h. hier bitte nur jeweils Beiträge zum eigentlichen Thema hinterlegen. Mit anderen Worten: keine Beleidigungen oder sonstige persönliche Angriffe "unter der Gürtellinie" posten. Auch Zerreden einzelner Anfragen ist nicht gewünscht. Wer etwas zum Thema beitragen möchte, soll das gerne tun. Wer nur einen lustigen Kommentar oder ähnliches absondern möchte, kann das gerne woanders erledigen. Beiträge, die nicht themenbezogen sind, werden ohne Ankündigung gelöscht.
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rei97
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Vergaser

Beitrag von rei97 » Mi 29. Mai 2019, 15:16

Also:
Da das Thema zunehmend Fahrt aufnimmt, mache ich mal diesen Fred auf, weil das doch nicht ganz Motor ist. Meist sind das bei mir Kunden oder Tauschgaser der VM34SS oder VM32SS oder BST32. Seltener tauchen TM36er auf oder Bings.
Heute war ein VM34SS Kundengaser dran. Er soll serienmäßig aufgearbeitet werden.
Nach dem Strubbeln wurde er zerlegt und die großen Teile gingen in die Schalle.
Danach Trocknen nachreinigen und dann zinklamellieren der Stahlteile.
Auf dem Bild sieht man nur die Hauptteile und den Keysterkit.
Regards
Rei97
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Mattes-do
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Re: Vergaser

Beitrag von Mattes-do » Mi 29. Mai 2019, 19:45

Was ist, bzw. wie funktioniert denn "zinklamellieren" ?

Gruß
Mattes

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Mi 29. Mai 2019, 20:18

Also:
Heutzutage sind fast alle Verschraubungen an Bürgerdosen mit Zinklamellenlack beschichtet. Ziel ist der mal mit Cr3 Lacken erreichbaren 500 Stunden Salzsprühtest (Verzinkt= 50 std). Das ging dann mit Cr5 nicht mehr, und deshalb entwickelte man eingebrannte Zn-lamellenlacke. Das war nichts für den Kleinbeschichter weil der Lack erst aufgebracht, dann abgeschleudert und dann bei höheren Temperaturen eingebrannt werden muss.
Ich stolperte über einen kaltaushärtenden Zinklamellenlack.
Das Zeug ist auf gereinigter, gestrahlter Fläche kalt schnell aushärtend.
Kratzschäden werden durch kathodische Fernwirkung vermieden.
Schon bei 10my reicht der Schutz.
https://www.rostio.de/rostio-profi-zink ... erung?c=22
ps: ich habe nichts davon!.
Regards
Rei97

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Re: Vergaser

Beitrag von Mattes-do » Mi 29. Mai 2019, 23:33

Erst mal Dankeschön für die Erklärung!

Ich könnte mir vorstellen das normale Verzinkereien nicht grade begeistert sind von der Existens dieses "Lackes".

Gruß
Mattes

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Thos
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Re: Vergaser

Beitrag von Thos » Fr 31. Mai 2019, 15:43

Den hatte ich mir nach deinen Ausführungen auch gekauft. Grandioses Zeug, jeden Cent wert!
Grüße
Thorsten

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Sa 1. Jun 2019, 13:54

Also:
Kundengaser1 ist heute fertig geworden.
Leider war etwas Brachzeit und da habe ich halt den Kundenzylinderkopf angefangen. Danach wurde der 2. Gaser aus dem Kundenkonvolut angefangen.
Äußerlich sah er halbseiden aus, weshalb er nicht mit zum Strahlen gegangen ist.
Er stank aber nach altem Teer.
Beim Öffnen war mir alles klar. Da war ein Biotop drin. Unten war grüner Rest von Altbenzin, der alles zersetzt hat bzw. verklebt. Alle Teile ließen sich nur erschwert entfernen und dann strubbeln. Nun liegen sie in der Schalle mit 1/2 Spülmaschinentab und Reinigungsbrühe. Mal sehen, wie das raus kommt.
Regards
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dreckbratze
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Re: Vergaser

Beitrag von dreckbratze » Sa 1. Jun 2019, 15:09

interessanter schwarzer schlonz an der membran, oder löst sich der gummi auf? ich habe aus 2 40er dellortos lauter weisse kristalline masse rausgeholt nach langer standzeit. bei absehbarer längerer ausserbetriebnahme fülle ich mittlerweile den teuren edelsaft von shell oder aral ein, der scheint getreidefrei zu sein.

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » So 2. Jun 2019, 16:28

Also:
Das Spendermoppet muss jahrelang draußen gestanden haben, denn hier paarte sich Wasser Benzin und Keime die alles aufgearbeitet haben und zu einer grünen teerartigen, stinkenden Schmotze machten. Das Gummi der Membrane war zwar spröde aber nicht aufgelöst. Erst die Spülbrühe und ein halber Spülmaschinentab in der Schalle bei 60°C und 4 Stunden haben das aufgelöst. Irre der Dreck.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Fr 28. Jun 2019, 11:18

Also:
Nach weiteren 5 Kundengasern habe ich mich mal über die Reste der Woche hergemacht.
Ein VM34SS membranfrei kam dabei heraus und der wurde in die Bucht versenkt.
Gestern habe ich noch einen VM32 XT Gaser zusammenbekommen, aber es fehlen mir leider 2 Chokehebel auch für noch einen XT Gaser. Kedo hat den zwar für 30€ als Replik, aber das würde meinen angestrebten günstigen Verkaufspreis versemmeln.
Wenn noch wer Reste vom vergangenen Gaser hat, insbesondere Chokehebel, Feder und die Stufenhülse...Her damit.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Fr 2. Aug 2019, 14:40

Also:
Und wieder sind 6 Kundengaser eingetrudelt.
Einen VM34SS für 48T habe ich fertig, und heute 2 Weitere vom Strahlen abgeholt, weil die äußerlich schon recht angegammelt waren.
Nr1 habe ich zerlegt und die Teile in einen brauchbaren Zustand verbracht.
Nr2 war eine Pleite, weil der VB beim Reparaturversuch einen der Stelzen für den Schwimmer abgebrochen hat und die Schwimmerachse einfach durchgesteckt hat. Da wird die Schwimmerkammer nie dicht.
Das Gehäuse ist trotz Geldausgabe für das Strahlen Schrott.
Da der Auftraggeber mir einen teerstinkenden Gaser als Schlachtteil mitgegeben hat, wollte ich dessen Gehäuse als Opfer verwenden. Leider war in dem Gaser alles so verharzt, daß der Schieber und Düsen unbeweglich waren. Der Gaser schwimmt in einem halben Spülmaschinentab dzt bei 60°C in der Schalle.
Mal sehen, was sich löst.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Sa 3. Aug 2019, 10:57

Also:
Der Schmand ist weg und mit einiger Überredung war das Ventilgehäuse und die Leerlaufdüse zu extrahieren. Damit ist Ersatz für den Pfusch am ursprünglichen Gehäuse gefixt.
Noch ein Bild vom abgebrochenen Arm:
abgebrochen.JPG
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von Haui » Sa 3. Aug 2019, 12:10

Servus miteinander,
ich habe vor kurzem diesen VM32SS in der kleinen Bucht geangelt. Zum Glück für wenig Geld.
Das Gehäuse brauche ich eigentlich nicht, aber kann man sowas retten?
Grüße
Haui
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Re: Vergaser

Beitrag von Emmpunkt » Sa 3. Aug 2019, 12:19

Man kann leider nicht viel erkennen, das worauf es ankommt ist zu dunkel.
Ist da die Düse reingeschraubt?

Wenn der Sitz der Düse noch in Ordnung ist, würde sich anbieten ein passendes Röhrchen an die Düse anzulöten und den zerbröselten Teil ganz weg zu schleifen...
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Re: Vergaser

Beitrag von Haui » Sa 3. Aug 2019, 12:29

Ja, die LL-Düse steckt da noch zur Hälfte drin.
Die Idee mit dem Röhrchen gefällt mir!
Gruß
Haui
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Re: Vergaser

Beitrag von Haui » Sa 3. Aug 2019, 14:22

IMG_03082019_141149_(432_x_240_pixel).jpg
IMG_03082019_141219_(432_x_240_pixel).jpg
Die Düse ist raus. Wer macht denn sowas?
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Re: Vergaser

Beitrag von Emmpunkt » Sa 3. Aug 2019, 15:35

Hat wohl jemand versucht die Düse auszubohren. Messing hakt und rupft gerne beim Bohren. Vielleicht ist dabei der Bohrer abgebrochen und hat das Gehäuse zerstört.
Ich kann allerdings immer noch nicht erkennen ob der Düsensitz noch ganz ist.
Aber wenn man die Bilder vergleicht, würde ich eher Nein sagen. Eine Reparatur wäre vielleicht machbar, aber stünde vom Aufwand her in keinem Verhältnis zum Preis eines gebrauchten Vergasers....
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Sa 3. Aug 2019, 16:02

Also:
Dann schaut mal in die Bucht, was da so rum schwimmt.
Das geht bei unrenovierten Gasern irgendwo jenseits der 150€ los, wo dann noch ein Keysterkit dazu kommt. Den ausgebrochenen Fall, halte ich für Schrott, genau wie den von mir begonnenen VM34SS mit abgebrochenem Achshalter für den Schwimmer. Ist halt leider so. Billig gibt es bei SR-XT-500 so langsam nicht.
Auch ein TM 36 ist nicht der Weisheit letzter Schluss, weil er für 360° Zündungen problematisch ist.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von PeJo » So 4. Aug 2019, 10:43

rei97 hat geschrieben:
Sa 3. Aug 2019, 10:57
Also:
Der Schmand ist weg und mit einiger Überredung war das Ventilgehäuse und die Leerlaufdüse zu extrahieren. Damit ist Ersatz für den Pfusch am ursprünglichen Gehäuse gefixt.
Noch ein Bild vom abgebrochenen Arm:
abgebrochen.JPG
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Hallo Helmuth
schreibst du das Vergasergehäuse etwa ab? Siehst du keine Möglichkeit den Steg wieder in Stand zu setzen? Viel zu halten hat der Arm ja nicht, aber die Vibrationen und das Benzingemisch ist halt für das kleben eher weniger geeignet. Ich kenne leider kein Kleber der dieses aushalten könnte. Aber es gibt doch sicher eine Möglichkeit diesen Arm wieder zu befestigen.

Gruß, Peter

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » So 4. Aug 2019, 11:16

Also:
Na ja, der abgebrochene Rest fehlt halt und der Gaser ist eine Auftragsarbeit der dann wieder an Kunden gehen soll. Da eine Schlachtplatte in der Lieferung war, habe ich halt das intakte aber gründlich zugeharzte Gehäuse gereinigt und in den Kundengaser verbaut. Das ist zwar ein 2J4 Gehäuse, aber da ich alle Leerlaufgemischschrauben neu da habe, kam die richtige Konische rein und fertig war es. Das Gehäuse wird keinesfalls verschrottet, sondern der fehlende Teil oberhalb der Achse wird mit einem Butzen Epoxy (das ist kraftstoffest) aufgebaut. Das gibt dann einen Sozialvergaser, der dann halt den güldenen Schieber der Schlachtplatte und eine andere Schwimmerkammer bekommt. Gute Düsen kommen noch rein und besser und für einen Fuffi wird er besser membranfrei laufen, als so mancher verranzte Gaser mit abgebrochener LLGS und kaputten Membranen. Der (güldene) Schieber wird vollkommen überbewertet. Ich habe mal intakte und güldene Schieber per Mikrometerschraube vermessen. Da fehlen maximal 10my einseitig wohingegen das Laufspiel eines intakten Schiebers im Gehäuse >100my ist.
Regards
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Düsennadel/Nadeldüsenverschleiß beim VM32SS

Beitrag von rei97 » Di 6. Aug 2019, 15:04

Also:
Beim SR Gaser VM34SS hat die Düsennadel eine federbelastete Düsennadel und mir war schon länger klar, daß beim Tausch beide Teile, Düsennadel und Nadeldüse getauscht werden müssen. Wenn nicht, ist das Vollastgemisch voll aus der Spezifikation des Gasers. Da lässt sich mit HD Düsenwahl nur wenig machen, weil aufgrund Reibverschleiß jede Düse zu früh aufmacht. Warum ich das hier zuerst poste, ist die Tatsache, daß die VM32SS Düsennadel nicht einseitig vorgespannt ist. Deshalb finde ich in Kundengasern selten ausgetauschte Teile. So auch heute. Ein XT Gaser, der schon mal 'behandelt ' wurde wies einige Besonderheiten auf. Kedosatz unzweifelhaft , fast neue 230 HD usw.
An der Kombi Düsennadel, Nadeldüse ist er schnöd vorbei gegangen. Ob der Gaser danach noch sauber lief, ist aufgrund der Ablagerungen in der Schwimmerkammer und der verbogenen Schwimmerlippe zweifelhaft.
Naja, der Gaser schwimmt in der Schalle und die Brühe ist dank 1/5 Spülmaschinentab unbrauchbar dunkelstbraun.
Demnächst Auftauchen.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von Foa » Di 6. Aug 2019, 18:11

Da gibt es ja bei Vm34SS noch ein Teil (ist mit 2 kleinen Schrauben oben am Schieber) über der Düsennadel,dass man falsch rum einbauen kann. Dann zeigt die Düsennadel federbelastet nach vorne zum Ansaug, sollte aber nach hinten zum Ansaugtrichter zeigen, deshalb muß man beim Schiebereinbau die Düsennadel in die Nadeldüse (darunter) einfädeln also leicht nach hinten ziehen...

oder wars andersrum :gruebel:

egal, ich glaub Motorang hatte dafür eine Erklärung bzg. Verschleiß der Düsennadel, die wenn anders federbelastet mehr Verschleiß haben soll oder so, ob das beim XT-Versager Vm32SS auch so ist weiß ich jetzt grad nicht...
Gruß der Frank...

Heut nemme un morga net glei... :wink:j


...machen ist wie wollen nur härter...

Stell dir mal vor die anderen hätten recht :gruebel:

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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Mi 7. Aug 2019, 11:05

Damit kein verschleißförderndes "Nadelflattern" auftritt, muß die Nadel nach vorne zum Motor hin federn. Die Federkraft ist aber extrem gering, weswegen die Standzeit einer Nadel/Düsenkombo schon etwas länger sein wird. Allerdings ist die Nadel aus ziemlich weichem Material, passend zur Düse.

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Mi 7. Aug 2019, 13:41

Also:
Verschleiß in der Nadeldüse ist fast immer beobachtbar...Ich schaue da nach.
Auf der Nadel ist selten ein so klares Verschleißbild wie oben zu sehen. Klar die Nadel ist relativ hart und aus Stahl und ich merke das, wenn ich eine gebrauchte Nadel zum Raustreiben der Schwimmerkammerachse bei der SR verwende.
Bei den SR Kombos ist wegen der Voranstellung der Verschleiß m.E höher.
Bei den XT-Gasern habe ich bislang noch keinen so großen Verschleiß an der Nadel vorgefunden. Davon habe ich mindestens noch 40Stück, die wie neu aussehen.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Mi 7. Aug 2019, 22:24

...so hart sind die Nadeln auch wieder nicht, hab eben eine mit nem kleinen Hammer ohne große Kraft breitgeschlagen

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Re: Vergaser

Beitrag von Emmpunkt » Mi 7. Aug 2019, 22:37

Die Nadeln sind Oberflächenhart.
Verchromt, vernickelt, anodisiert, je nach Grundmaterial...
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Re: Vergaser

Beitrag von Hausel » Do 8. Aug 2019, 10:55

Hallo,
ich verwende verschlissene Nadeln als Meisel um damit schonend Pyritkugeln im Kalkstein freizulegen.

Gruss
Ralf der Hausel
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Zuletzt geändert von Hausel am Do 8. Aug 2019, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » So 25. Aug 2019, 20:16

Angefixt von Helmuts super Vergaseraufarbeitungen, dachte ich mir dass ich es auch mal probiere, da ich ein schönes Ultraschallbad mein eigen nenne und das muss auch wieder mal genutzt werden. Der Vergaser sah innen gar nicht so schlecht aus, hat wohl noch nicht so viel KM seit der letzten Revision gemacht. Allerdings immer mal wieder ruckelt meine XT und wenn das passiert während dem Herausbeschleunigen aus der Kurve ist das unangenehm. Und jetzt bitte ich um Euren Rat, der Gasschieber hat ein paar abgenutzte Stellen und ich glaube das ist gar nicht gut, habe aber viel zuwenig Erfahrung um das wirklich beurteilen zu können. Deshalb Bilder.
Vergaser3.jpg
Vergaser4.jpg
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » So 25. Aug 2019, 20:46

Also:
Der sog. güldene Schlabberschieber ist harmlos.
Da fehlen nur ein paar my der Oberfläche.
Löcher mögen stören.
Das muss man sich genauer ansehen.
Wenn das tief ist , kann es Probs machen.
Regards
Rei97

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » Mo 26. Aug 2019, 09:01

Du meinst das erste Bild? Das ist kein Loch sondern auch nur abgenützt, ähnlich wie bei dem zweiten Bild. Keine Ahnung warum das jetzt nicht wie Messing schimmert.
Da fällt mir noch ein. In letzter Zeit hatte ich das Problem, dass die Drehzahl nicht sofort komplett runter ging, wenn ich zum Beispiel an einer Ampel stehen bleibe. Gebe ich dann nochmals kurz Gas, geht es meistens wieder. Wie wenn z.B. der Schieber etwas klemmen würde. An den Zügen liegt es eher nicht. Könnte das am Schieber liegen, aber eigentlich läuft der schon OK in der Buchse?
Kommt eigentlich beim Zusammenbauen des Vergasers irgendwo Fett hin, oder wird der komplett trocken zusammengebaut?

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Mo 26. Aug 2019, 09:57

Also:
Ich fette nur die O-Ringe etwas ein, damit sie leichter reinschlupfen.
Da gibt es an dem SR Vergaser ein paar mehr.
Der Rest bleibt trocken.
Wenn der Schieber leicht läuft, kann das Hängenbleiben nicht an ihm liegen.
An den Zügen kann es nur liegen wenn die irgendwo mal geknickt oder geklemmt wurden (Lenkanschlag z.B) Das mit dem Verbleib der Drehzahl kann auch an der Einstellung der Leerlaufluft liegen.
Regards
Rei97

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