...soviel zum Thema Co2 Senkung...

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fpg
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mi 23. Okt 2019, 10:38

Moin,

...wie schon mehrfach wiederholt: es ist nötig, auf missstände hinzuweisen. Jedoch müssen auch ideen entwickelt und umgesetzt werden. Sicher ist, dass es eine unerschöpfliche Ressource gibt: Dummheit..... dagegen etwas zu unternehmen ist anstrengend und oft hoffnungslos... dann muss man diesen rohstoff nutzen, so wie es die klimaleugner, windenergieverneiner und all die anderen honks auch tun. Die alten, reaktionären säcke haben kein recht, die zukunft der folgegenerationen zerstörerisch zu beeinflussen. Deren positivster beitag wäre der biologische ruhestand wenn sie nicht bereit sind, lösungen zu unterstützen die nicht ausschliesslich ihr wohlbefinden betreffen. Evt. müsste man mal über den generationenvertrag nachdenken.... umweltpunkte ersetzen die rentenwerte. Dein leben im alter wird dadurch bestimmt, wie du deine umwelt-lebensleistung gestaltest.

der fpg

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zimmi
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Mi 23. Okt 2019, 16:26

fpg hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 10:38
Evt. müsste man mal über den generationenvertrag nachdenken.... umweltpunkte ersetzen die rentenwerte. Dein leben im alter wird dadurch bestimmt, wie du deine umwelt-lebensleistung gestaltest.
Wäre schon super, nur wer legt denn fest, wie die "Umwelt-Lebensleistung" zu bewerten ist? Der Popolitiker heutzutage sagt mir ja, dass man fleißig E-SUV und E-Scooter und so weiter kacheln soll... :argh: Als ob das helfen würde.

Und ansonsten, lieber fpg, ich kenn Dich nicht persönlich und will Dir auch nicht an den Karren pissen und fände es umgekehrt auch nett, wenn Du das bei mir auch nicht tätest. Nur vom Querlesen von ein paar meiner Beiträge mich als Muster-Umweltsünder der kinderfeindlichen Art hinzustellen finde ich doch etwas daneben. Bringt uns auch nix, hier Kleinkriege wie von @hahe skizziert anzufangen:
hahe hat geschrieben:
Sa 19. Okt 2019, 15:09
[...] nun beschimpfen wir uns gegenseitig und nicht diejenigen die etwas ändern könnten und müßten. [...]
Sorry @hahe, vielleicht etwas aus dem Kontext gerissen, aber ich finde es zum Kotzen, dass man sich hier gegenseitig beharkt, während die hochbezahlten Entscheidungsträger unseres Staates das Geld immer weiter im Sinne einer Scherenöffnung (und kaum in Richtung vernünftiger Umweltschutz) umverteilen und dabei vermutlich auch noch in der Lobby gut lubrifiziert werden, und gegen diese Typen wird nicht mal demonstriert. :kotz:
Ich würde ja sofort mitmarschieren, aber wenn da ein einzelner Typ mit Plakat auftaucht, kommt der wahrscheinlich in die Klapse, und keiner nimmt Notiz davon... :irr:

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rei97
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mi 23. Okt 2019, 19:16

Also:
oooch, seid bitte lieb zueinander.
Harten Streit wird es hier nicht geben.
Argumente und logischer Diskurs sind mir recht.
Wenn sich hier nochmal jemand echauffiert, mach ich den Fred erstmal zu.
Regards
Rei97

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Do 24. Okt 2019, 11:09

Man fragt sich ja durchaus, ob dieses "Beharken", die Degeneration des Diskurses hin zum argumentfreien unter-die-Gürtellinie-zielen, per se die "Spaltung der Gesellschaft", nicht doch irgendwie Teil des Masterplans ist...
Der Ton verroht, man zieht sich auf Extrempositionen zurück, teils aus Trotz, teils aus Selbstschutz... ich nehm mich da nicht aus, weil ich ab einem gewissen Blutdruck doch auch zur polemischen Spitze neige... andererseits wäre neben der "Senderdisziplin" auch auf der Adressatenseite weniger Mimosentum und Egozentrik gefragt. Nicht jedes Argument, jeder Vorwurf muss als direkt als persönlicher Angriff gewertet werden...

Diskurs ist wichtig, weniger als Postulat und Verteidigung eigener Ansichten, eher als Austausch denkbarer Sichtweisen und v.A. Möglichkeiten.
Deshalb halte ich die Frage weiter oben
fpg hat geschrieben:
Do 17. Okt 2019, 19:30
.... was würdest du vorschlagen ?
für sehr viel wichtiger und eben auch zielführender als Maulerei und Schuldzuweisungen. Auch da muss ich mir wieder selbst an die Nase fassen.
Wir sehen uns mit Problemen und Fragestellungen konfrontiert, die es in der Vergangenheit so noch nicht gab. Warum glauben wir immer noch, dass wir sie mit alten, herkömmlichen Antworten und Konzepten lösen können? Wir brauchen neue Ansätze, die alten haben uns dahin gebracht, wo wir heute stehen.

Am Arbeitsplatz fiel vorhin der Satz "Wegen der Greta verbieten sie uns jetzt die Ölheizungen". So viel unreflektierter Blödsinn in so wenigen Worten... ganz unabhängig von der fragwürdigen Sinnhaftigkeit eines solchen Verbots.
Auch insofern bemerkenswert, wo doch gerade niemand Angriffsfläche bieten will für Vorwürfe à la "Verbotsstaat" und "Eingriff in Persönlichleitsrechte" oder aber "Planwirtschaft" und "der Kommunismus hat mehrfach bewisen, dass er scheitern muss"... "Der Markt" solls richten, die Nachfrage und die bekanntermaßen schier grenzenlos philanthropische Grundeinstellung unserer Untermehmerelite...

Wir haben im Bestand Bebauungspläne teilweise aus den 70er Jahren und älter, schaffen es neben Dachneigung auch Art und Farbe der Eindeckung vorzuschreiben, dass die Einfriedung mittels Draht- oder Bretterzaun zu erfolgen hat, Hecken erlaubt sind, eine Höhe von 1,15m auf der Hangseite nicht überschritten werden darf, wiviel Stellplätze pro Wohneinheit vorhanden sein müssen und ob das Auto vor der Garage stehen darf oder drin sein muss, wenn nicht gerade damit gefahren wird.
Für das neu ausgewiesene Baugebiet auf der anderen Straßenseite gibt es keinen Bebauungsplan, ausser den EnEV-Regeln und Grenzabständen kann man quasi machen was man will, NiedrigenergieFlachdachBungalow neben SchwedenstilFertighaus neben 8Wohneinheitenbunker neben ToskanaVilla neben russischer PonderosaImitation. Zwei Drittel davon über den selben Bauträger, verkauft/finanziert schon vor Baubeginn.

Warum gibt es hier keine Verpflichtung für die gemeindlichen Bauausschüsse, Bebauungspläne mit definierten Rahmenbedingungen zu erstellen?
Wenn ganze Siedlungen über einen einzigen Bauträger erstellt werden, warum mit Einzelfeueranlagen, 10qm Photovoltaik hier und 3qm Kollektor dort?
Warum nicht Photovoltaik für alle freien Dachflächen vorschreiben, meinetwegen mit Abnahmegarantie über die Stadtwerke. Warum nicht eine zentrale Wärmeversorgung mit einer großen Hackschnitzelanlage statt 12 Wärmepumpen, 3 Ölheizungen, 5 mit Pellets und 6 Gasthermen?
Auch Kollektoren im großen Stil und ein zentraler Wärmespeicher wurden schon erfolgreich umgesetzt.
Solche Projekte sind bislang "Spielereien" solventer "Idealisten", die sich dann auch noch gegen Widerstände in eben den Ausschüssen durchsetzen müssen...
Warum also Gartenzwerge per Bauordnung regeln, aber keine sinnvollen Dinge? Und warum immer klein-klein, wenn doch große Anlagen in Anschaffung und Betrieb wirtschaftlicher und generell effizienter sind?

Da ginge schon was...

Im kleinen tut sich sehr langsam was, aber zu selten mehr als Aktionismus fürchte... Die Stadt Nürnberg z.B. fördert die private Anschaffung eines elektrischen Lastenfahrrads mit 1000€, 100 000€ sind im Topf. Die Stadtwerke Schwabach bieten ihren Kunden Beteiligungen an eigenen Anlagen, um den Umstieg auf 100% regenerativ schneller finanzieren zu können. Und die EWS Schönau haben richtig in die vollen gegriffen. Chapeau.

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S&T
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Do 24. Okt 2019, 11:46

...und was die Nachhaltigkeit angeht... die könnte eine Geschäftsmodell sein, wenn nicht billiger von Hiwis neu produziert werden könnte als von Fachleuten repariert... da kriegt die Thematik ihren sozialen Komplex, der Arbeitsplatz als Totschlagsargument, von allen Seiten...

Viele gesetzliche Vorschriften zur Einsparung von Energie allgemein und CO2 im Besonderen, unterminieren das Modell "Nachhaltigkeit" aber unverholen, prominente Beispiele beitet hier die Automobilbranche mit ihren unsäglichen und auch noch staatlichen Abwrack- und E-Autoprämien.
Und meinen alten Hobel möglichst lange fahren? Die alten Mopeds hegen, pflegen und möglichst lang versuchen, dabei ein "reines" Gewissen zu behalten?
Neben der Konsumverweigerung (und damit quasi Wehrkraftzersetzung... man torpediert ja die heimische Wirtschaft!).. Fahrverbote hier, Zulassungserschwernisse dort, Kraftstoffpreise, Steuererhöhungen sind nur eine Frage der Zeit wie auch "schärfere" Überwachungen. Zu Kilometer- oder Kraftstoffkontingenten für Privatinteressen dürfte noch ein langer Weg sein, aber abwegig erscheint der Gedanke nicht. Auch versicherungsrechtlich könnten da Ausschlusskriterien kommen, wer mag das Risiko eines analogen Fahrzeugs noch versichern in einer Welt vollvernetzten autonomen Fahrens? Auf der Veterama hatte ich den Eindruck, dass solche Gedanken schon ihre ersten Konsequenzen haben... wirklich seltenes oder zumindest erstklassiges Material, sprich museumstaugliche Komplettfahrzeuge, werden teurer und teurer, Teileträger und Teile in mäßigem Zustand werden schon billiger, weil mans wohl loswerden will...


Wo ich gestern "Upcycling" noch als ersthaften Ansatz zur Länger-, Weiter- und Umnutzung verstanden habe, seh ich heute noch Müllbasteleien auf dem Niveau von Mutterragsgeschenken aus der dritten Schulklasse. Und weil der hippe "Upcycler" Bühnen- und Mopedscheinwerfer mit Stativen vom Flohmarkt jetzt als Designer-Stehleuchten zu dreistelligen Preisen vertickt und das natürlich Begehlichkeiten weckt, bekomme ich heute im Baumarkt eine "Upcycling-Stehlampe" für 14,95, Vollplastik, made in china.
Im Lifestyleladen neben an gibt es die Einkaufstasche, die wir früher schon aus flachgedrückten Zeitungsrollen oder gesammelten Plastik-Paketbändern geflochten haben jetzt neu, im "schicken Retro-Stil" für nur 29,90... die Bänder sind im aller, allerbesten Fall aus Recyclingplastik... allein, mir fehlt der Glaube...

Einfacher wird das alles nichtmehr...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von SRatte » Do 24. Okt 2019, 23:21

Warum nicht Photovoltaik für alle freien Dachflächen vorschreiben, meinetwegen mit Abnahmegarantie über die Stadtwerke. Warum nicht eine zentrale Wärmeversorgung mit einer großen Hackschnitzelanlage statt 12 Wärmepumpen, 3 Ölheizungen, 5 mit Pellets und 6 Gasthermen?
Schon mal dran gedacht das es die Käufer vielleicht so wollen?

Ich wollte keine Gemeinschaftsheizung gleich welcher Art.....

Also ich meine die Heizung, nicht etwa eine PV-Anlage.
Die finde ich wiederum gut, aber eben auch individuell.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von kommmschmit » Fr 25. Okt 2019, 08:09

Marc :thumb: :occasion5:
Ich denke, es geht uns einfach noch zu gut. Zumindest der Masse. Fragt sich nur wie lange noch. :dontknow:
Ich ärgere mich nicht
und wenn ich verrecke vor Zorn (mein Lebensmotto) :thumb:

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S&T
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Fr 25. Okt 2019, 08:18

Wenn die Stadt beschließt, den Ortskern zu sanieren und zu pflastern, bin ich als Anrainer kostenmäßig auch dran, ob ich das will oder nicht. Siehe auch die aktuelle Kanaldichtheitsprüfung. Wenn die Bauordnung rote Biberschwänze vorschreibt ist es vollkommen egal, ob ich lieber graue Betonziegel hätte, und wenn in der Innenstadt Verbrennerfahrverbot ist, darf ich da nicht reinfahren, auch wenn ich das gerne würde.
Und niemand zwingt mich, ein Haus in so einem Projektviertel mit Zentralfeuerung zu kaufen... Hier in Nürnberg hängen ganze Blocks an der Fernwärme der Müllverbrennungsanlage...
Das wieder rein auf "den Markt" und seine "Erfordernisse" runterzubrechen klingt nach der gängigen Argumentation aus dem Automobillager: Wir würden ja lieber anders, aber der Kunde zwingt uns, übermotorisierte Innenstadtpanzer mit der Rechenleistung von MIR und ISS zusammen zu bauen...
Kaum jemand wird für sich postulieren, er möchte durch mehr gesetzliche Vorgaben eingeschränkt und reguliert werden. Das kommt aber so oder so, und dann doch lieber ausnahmsweise was Sinnvolles...
Den Grundsatz "Gemeinwohl vor Eigennutz" gibt es, aber halt zu viele Gemeine...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Fr 25. Okt 2019, 11:39

Moin,

....den übergreifenden ansatz begreifen die meisten nicht in der tiefe seiner bedeutung . Der persönliche, unmittelbare nutzen steht für sie im vordergrund. Deutlich wird dies bei bio-produkten. Deren nutzen wird quasi nur am wellnesfaktor gemessen. Schmeckt die öko-möhre besser als die "konventionelle" und ist da weniger, für mich schädliches gift drin ? Das war mal ganz anders gedacht..... beispiele sind aber doof, da sie selten den kern einer diskussion befördern und i.d.r. auf nebenschauplätze führen.
Aktuell geht es um effektive massnahmen zur reduktion des co2 anteils in der atmosphäre bzw. ideen, wie wir mit dem zukünftigen lebensbedingungen umgehen werden (nicht wollen, denn da gibt es kein wollen mehr).
Holzfeuerung halte ich für untauglich, da sie den co2 ausstoss nicht positiv beeinflussen kann. Man müsste jährlich die 3,5 fache fläche aufforsten um den einschlag zu kompensieren.... optimistisch geschätzt. Ein trockener sommer kann diese kalkulation gründlich über den haufen werfen. Zudem stünde der flächenbedarf im krassen gegensatz zu realen entwicklung. Der anzustrebende co2- wert repräsentiert einen waldbestand wie er vor der bronzezeit herrschte (gleichgewicht).... momentan werden für die paar pelletheizungen in europa die wälder in den karparten und balkan zu würmchen gepresst. Vor den pelletwerken liegen gigantische halden aus alten bäumen. Kein schrott/bruchholz... beste qualität.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Mo 28. Okt 2019, 10:02

Auf B2 gabs gestern ein "Radiofeature" zu dem, was der Klimawandel im hohen Norden so auslöst... hurra, wir machen weiter, je schneller der Mist wegschmilzt, um so besser... wir bauen Häfen, Eisenbahnlinien, mit chinesischer Unterstützung einen Tunnel von Helsinki nach Talinn, die Amis sind (wieder) scharf auf Grönland und die Australier buddeln in Finnland schon nach Gold... alle scharf auf Bodenschätze, deren Vorkommen aber nicht nachgewiesen, sondern aufgrund von Statistiken nur angenommen werden... hurra, es lebe der Aufschwung...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Mo 28. Okt 2019, 10:51

S&T hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 10:02
hurra, es lebe der Aufschwung...
Yeah, Wachstum ist toll! :yahoo:

Ach nee, doch nicht... :irr:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mo 28. Okt 2019, 12:42


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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von weissersr500 » Mo 28. Okt 2019, 13:48

S&T hat geschrieben:
Fr 25. Okt 2019, 08:18
Wenn die Stadt beschließt, den Ortskern zu sanieren und zu pflastern, bin ich als Anrainer kostenmäßig auch dran, ob ich das will oder nicht. Siehe auch die aktuelle Kanaldichtheitsprüfung.
das ist auch richtig so, wenn ich in ein Neubaugebiet baue dann zahle ich den neuen Kanal, das Pflaster ect,

kauft wer Haus und Grund zahlt er das nicht - aber die Dinge verschleißen wie beim Auto, also sollen auch die Hauptnutzer dafür zahlen.

Somit fahre ich auf der von Dir bezahlten Straße und Du auf meiner - fair oder ?


Augen auf beim Gebrauchtkauf - wenn mal 15 Jahr vorbei sind nach dem Ererb einer gebrauchten Immo ist man nicht weit weg vom Neubau, es sei denn man macht alles selbst.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von weissersr500 » Mo 28. Okt 2019, 13:50

fpg hat geschrieben:
Fr 25. Okt 2019, 11:39
Moin,

....den übergreifenden ansatz begreifen die meisten nicht in der tiefe seiner bedeutung .

der fpg

Und wenn Doch ? :bus:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von weissersr500 » Mo 28. Okt 2019, 13:56

wenn jeder etwas ländlich bleibt und das futtert was der Mark gerade hergibt ist es gut.

Meine Oma mit Obstgarten lagert heute noch die Äpfel im Erdkeller - OK ab Jan sind die leicht schrumpelig aber essbar und im April sind sie weggefuttert.
Muss es immer Discounter sein ? Wochenmarkt ? Bauernladen ?

Aber nein unser Apfel muss ja piko bello sein - als nicht jammern sondern über den Bericht schmunzeln

https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... teckt.html

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Mo 28. Okt 2019, 15:46

weissersr500 hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 13:48
Somit fahre ich auf der von Dir bezahlten Straße und Du auf meiner - fair oder ?
Das geht vom Kern der Sache weg, aber: Dass du vielleicht an der Kreuzung wohnst, Garten hast und dadurch auf 120m Anrainer bist und zahlst, mit deinem Rad aber kaum zum Vershcleiß beiträgst, während ich meine zwölf Kinder einzeln aus dem Reihenmittelhäuschen mit 14,5m Straßenfront mit dem Panzer zur Kita fahre lässt die Kosten-Nutzen-"Fairness" möglicherweise nicht so ganz brilliant dastehen...
und wir atmen auch die gleiche Luft und kriegen Steckdosenstrom aus dem selben Netz... ich hielte es für richtig, wenn es ein ernsthaftes Interesse daran gäbe, nicht nur Ablaßhandel in Form von "100% Ökostrom"-Verträgen zu betreiben, sondern das Netz in eben jene Richtung hin zu entwickeln. Dezentralität spielt da eine große Rolle, KWK auch, und für die Regenerativen führt m.E. kein Weg an einer "Überversorgung" vorbei - mit Lösungen für die Speicherung oder eben Umwandlung, auch mit niedrigen Wirkungsgraden.

Der Kern war doch: Vorschriften haben wir eh. Warum nicht mal sinnvolle? Niemand will Einschnitte, das ist nur natürlich, aber wir müssen uns dran gewöhnen, unsere Ansprüche und Standards nach unten zu korrigieren - oder halt auf den dumpfen Schlag warten, der das dann ungesteuert und nicht peu-a-peu macht... "Gestalten" ist weit mehr als nur "versuchen, das Beste draus zu machen". Proaktiv angegangen habe ich bei weitem mehr Wahlmöglichkeiten und weniger Sachzwänge als bei der nachgeschalteten Reaktion.


Ganz dabei bin ich beim Ansatz "saisonal & regional", Bio-Heidelbeeren aus Peru und Bohnen aus Kenia muss ich im Winterhalbjahr nicht haben, da tuns Lagerapfel und Kartoffel aus Bauers Keller im Dorf nebenan... Bedeutet aber, dass ich mich damit auseinandersetzen muss, was ich wann und wo kaufe, mich dafür interessieren muss, was ich so in mich reinstopfe, bewusst eintscheiden muss, vielleicht sogar mal weniger mitnehm, um mal nicht 1/3 dann wegwerfen zu müssen... Das kostet mich pro Einkauf bis zu 4,5 Minuten wertvoller Netflix-Zeit, ich bin empört, ein Einschnitt in mein Recht auf persönliche Entfaltung, ihr Öko-Nazis! Verbietet den Verbotsstaat!
Und daneben muss ich mir dann noch Gespräche reintun mit dem Inhalt (Zitat!!!)"Ja, von Foodsharing hab ich schon gehört, da gibt es so Schränke wo man seine abgelaufenen Lebensmittel hinbringen kann.."
Ich reg mich schon wieder auf... :kotz:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von weissersr500 » Mo 28. Okt 2019, 16:23

S&T hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 15:46
weissersr500 hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 13:48
Somit fahre ich auf der von Dir bezahlten Straße und Du auf meiner - fair oder ?
lässt die Kosten-Nutzen-"Fairness" möglicherweise nicht so ganz brilliant dastehen...

na dann müssen weg aus dem demokratischen Land und nach Nordkora - alles gleich alles gut- :pointer: oder wir wünschen uns die DDR zurück alles sozial im Staat.


ich finde es gut so wie es ist - miteinander /// aber allen kann man es nicht recht machen das ist richtig - da hilft nur St. Florian.

und wenn man selbst mal ein bisschen mehr dazu beiträgt wie der Nachbar - ist doch auch OK :hbang:


ich lebe doch gut und safe in D

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Di 29. Okt 2019, 19:24

es mag an meiner misanthropischen Ader liegen oder eine sehr persönliche Art von Neid bezüglich anderer Leute Optimismus sein, aber ich seh weit mehr egoistische als altruistische Standpunkte vertreten, mehr "Nehmer" als "Geber", zu wenige, denen am Miteinander mehr liegt als am Mitnehmen... deshalb wird sich ohne lenkende Vorgaben nicht ausreichend viel und nicht ausreichend schnell ändern. Das mit der Kommunismuskeule zum induskutablen Thema zu erklären ist beliebt, weil einfach, man hat die Lacher auf seiner Seite und muss sich nicht mehr damit auseinandersetzen. Richtiger wird diese Art des Umgangs dadurch aber nicht.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Di 29. Okt 2019, 20:09

weissersr500 hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 16:23
...ich finde es gut so wie es ist ...

...ich lebe doch gut und safe in D...
Abgesehen davon, dass ich dir Recht gebe, so lange wir als Maßstab die vielen anderen Chaoten auf diesem Planetchen hernehmen - bist du allen Ernstes der Ansicht, dass die Situation für uns so kommod bleibt (relativ und absolut), wenn wir alle so weitermachen wie bisher?

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Di 29. Okt 2019, 21:09

Moin,

.... auf die antwort bin ich gespannt....

der fpg

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Mi 30. Okt 2019, 10:19

S&T hat geschrieben:
Di 29. Okt 2019, 19:24
lenkende Vorgaben
...kommen halt aus der Popolitikerkaste, die von der Geldhaberkaste lubrifiziert ist und zwecks Geld- und Machterhalt sicher nicht unpopuläre Maßnahmen gegen diese Lubrifizierung ergreifen wird. :angry:

Ansonsten bin ich auch auf die Antwort gespannt. ;-)

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mi 30. Okt 2019, 10:36

Also:
CO2 Ausstoß Deutschland 2% Bawü 0,2%.
Glaubt Ihr immer noch, daß wir da was reißen können?
Und das geht munter weiter:
https://taz.de/Kohlekraftwerke-weltweit ... /!5564169/
Das Trumpeltier ist ja auch der Meinung, daß Stürme und Brände nichts mit CO2 zu tun hat, sondern gottgegeben ist. Deshalb rein in die Vollen.
Regards
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Mi 30. Okt 2019, 15:47

rei97 hat geschrieben:
Mi 30. Okt 2019, 10:36
Glaubt Ihr immer noch, daß wir da was reißen können?
Der Einzelne (oder auch: das kleine unbedeutende Bundesland BaWü) kann nur schauen, was in seiner Umgebung nicht gut ist, und versuchen, was dran zu ändern.
Wenn man nur mit dem Finger auf irgendjemand zeigt und sagt "Der da macht's ja total falsch - dann isses auch wurscht, wenn ich es ein bisschen falsch mache!", dann macht es keiner richtig und nichts wird jemals besser werden.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mi 30. Okt 2019, 19:42

moin,

"... was kann ich schon ändern..." ... so läuft das doch immer.... totaler quatsch. Das ist eine ganz überflüssige ausrede. Wenn wir tatsächlich die uns zugesprochen macht haben (brd, eu) dann wirkt das was wir machen als vorbild für künftige wohlstandsgesellschaften. wenn wir zeigen, das allgemeiner wohlstand unter ökologischen bzw. klimatisch positiven randbedingungen möglich oder gar generisch ist, dann besteht hoffnung, dass die ziele der neuen reichen besser sind, als unsere waren.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mi 30. Okt 2019, 20:03

Also:
Ja, ich bin Schwabe und seit Jahren bewegen wir uns aus der Kuschelwohlfühlzone raus. Inzwischen leben wir im Winter bei 16°C im Haus. Soviel dazu.
Die Heizung komplett abzuschalten, würde die Substanz beschädigen.
Da ich das nicht will, und die Energiepreise mit unseren Kosten sich die Waage hielten, mag ich keine weiteren Steigerungen.
Hier ist was faul, solange niemand auf kuschelige 24°C im Wohnraum verzichten mag. Das ist aber eine andere Geschichte.
Regards
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Mi 30. Okt 2019, 21:28

es gibt noch eine ganz andere, simple Antwort auf die Frage, warum gerade wir etwas tun sollen und müssen: Weil wir, wiedermal im globalen Vergleich, in der luxuriösen Lage sind, es uns leisten zu können! Wer, wenn nicht wir?

Wobei auch da möglicherweise wieder unsere Vorturner gefragt wären... natürlich freut sich der Exportweltmeister Deutschland, wenn wir Dritt- und Schwellenländer mit unseren Errungenschaften glücklich machen, die Unternehmen dicke Gewinne einstreichen und das ganze z.T. noch über den Entwicklungshilfehaushalt unterstützt wird (so wie der eine oder andere Militäreinsatz leider auch...)
Warum klopfen wir Unternehmen aber auf die Schulter, wenn sie "deutsche Hochtechnologie" Stand 1985 in die Welt werfen?
Wie kann das Argument stichhaltig sein "Die Anderen machen doch viel mehr Dreck als wir", wenn doch die vor Ort genutzte Technik von uns stammt?
So wahnsinnig viele Kraftwerksturbinen hat der Kongolese noch nicht erfunden und der Ivore noch nicht gebaut...
Und was macht der stolze deutsche Maschinenbauer heute? Er schaut zu, wie der Russe mit einem schwimmenden AKW loszieht, die dritte Welt zu erleuchten...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von weissersr500 » Mi 30. Okt 2019, 22:26

S&T hat geschrieben:
Di 29. Okt 2019, 20:09
weissersr500 hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 16:23
...ich finde es gut so wie es ist ...

...ich lebe doch gut und safe in D...
Abgesehen davon, dass ich dir Recht gebe, so lange wir als Maßstab die vielen anderen Chaoten auf diesem Planetchen hernehmen - bist du allen Ernstes der Ansicht, dass die Situation für uns so kommod bleibt (relativ und absolut), wenn wir alle so weitermachen wie bisher?

das Gejammer nimmt zu das ist richtig, die letzten 20 Jahre wird alles schlimmer und grausliger.

Für mich gesprochen werden wir nur immer satter und fürchten mehr um unseren immer wachsenden Wohlstand, so gefühlt und gelebt bei mir.


Das 8 Milliarden Menschen dem Planeten nicht gut tun - ist unbestritten. Ist wie bei einer Pflanze - 50 Blattläuse verträgt sie - 500 nicht.
Bin aber auch sicher zum Teil hilft der Planet sich selbst, wird’s zu warm schmelzen die Pole und die Holländer ersaufen - als Beispiel,

Ich tu im kleinen was ich eben kann und mir zumuten möchte, lass mal nen Blumenkohl von der Reichenau essen und nicht das Steak aus Argentinien, ich wähle für mich die richtige Partei, spende an gemeinnützige privat 4 stellig jährlich, im Geschäft 5 stellig - OK allen Unkenrufen zum trotz " ist an der Steuer anrechenbar" ist aber nicht die Triebfeder.

und ich verzichte immer öfter auf den St. Florian und helfe in der Gesellschaft mit.

Alleinstreiter gibt es weiß Gott genug - schau Dich nur hier mal um :mrgreen:


am Thema vorbei aber ich fands lustig:

Heute beim Einkaufen – war lustig: ich war leicht im Hungerwahn und habe mir ein Twix früher Raider gekauft. Es mir auf dem Weg zum Auto reingemampft – besser ging es mir.
Der Spacken neben mir an seinem KFZ lehnend beobachtet mich –egal 
Gedankenlos werde ich den Einkaufszettel und das Raiderpapier in den Einkaufswagen zurück, der Spacken hats gesehen. Er parkt aus und verfolgt mich mit dem PKW zum Einkaufswagen Sammelplatz. Der Spacken hält an, Scheibe runter „ eh Sie da, räumen sie das Raiderpapier aus dem Einkaufswagen das ist doch kein Mülleimer“, ich muss lachen – er wird sauer und drückt nach „ ich meine das ernst“, vor so Leuten habe ich Angst !!!!!!! und nicht vor 8 Milliarden andern .
Habe dann nicht ganz ernst gemeint meine Sichtweise der Dinge geschildert und bin ab nach Hause.

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kommmschmit
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von kommmschmit » Do 31. Okt 2019, 08:22

...Alex, vermutlich bist du aber beim Zurückfahren des Einkaufwagens zumindest an einem Mülleimer vorbeigefahren. Es wäre dir auch sicherlich zuzumuten gewesen, da mal kurz anzuhalten und deinen Müll dort abzuladen. Klar gibt es die Einkaufwagenschieber, die später aufräumen (müssen).
Das Argument höre ich auch immer, wenn ich jemanden anspreche, der auf der Bank vor unserem Haus seine Pizzaschachtel und den Togo- Becher einfach stehen lässt, anstatt den 15 Meter weiter in den Mülleimer zu werfen. "Die Straßenreiniger sollen was für ihr Geld tun".....
Sorry aber ich mag den Florian einfach nicht. Im Kleinen, im ganz Kleinen fängt die Verantwortung an. Keiner kann die Welt alleine retten aber seinen Beitrag dazu tun schon. Es hat ja keiner verlangt dass du auf dein Twix verzichtest, den Müll hättest du wenigstens in die Tonne drücken können, oder? :poked:
Ich ärgere mich nicht
und wenn ich verrecke vor Zorn (mein Lebensmotto) :thumb:

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fpg
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Do 31. Okt 2019, 11:10

Moin,
... wie sowas funktioniert kann man prima in süditalien, z.b. im raum neapel oder apulien sehen. Dort bedeckt eine schicht müll die landschaft und jeder findet es schlimm aber kann nixx dagegen tun.... und schmeisst seine plastikflasche auf einen der haufen.
Das gegenteil findet man dann auf der östlichen seite der adria. Man kippt von der fähre in dubrovnik und entdeckt den spiesser in sich.... das erst was einem auffällt ist der fehlende müllteppich. In den letzten jahren haben die kroaten die schnauze voll davon gehabt und stück für stück entmüllt, auch ihr verhalten. Die anzahl der wilden müllkippen hat drastisch abgenommen, überall gibt es mülleimer.

Nun können wir hier ja back in die 70'er gucken... wer alt genug geworden ist, erinnert sich noch an smog, vater rhein und seine stinkenden töchter, herbstlaub, das so mit müll vermischt war, dass es als restmüll auf die halde gebracht werden musste (geht aber gerade wieder los).

der fpg

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Do 31. Okt 2019, 12:18

Also:
Das mit dem Ur-Laub ist bei uns so geregelt:
Als die Bäume, meist Ahorn auf Kosten der Anrainer gepflanzt wurden gab es den Wunsch das Laub zu fegen und in Beutel zu packen und der komunalorangene LKW holt das dann kostenfrei ab. Zudem pflegen sie auf Kosten der Gemeinde die Büsche rund um die Bäume. Dabei sind die Grundsteuern nur halb so hoch , wie bei Weybies Haus in Karlsruhe.
Warum das?
Die Hebesätze richten sich nach den Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden.
Warum in KA so teuer?
Die Einnahmen sind niedriger, die Sozialausgaben vielfach höher....
Regards
Rei97

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