Vergaser

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rob
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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Di 24. Sep 2019, 18:11

dann müßte dieses Phänomen auch dann eintreten wenn du mit der Hand etwas Gas gibst. Ist der Leerlauf evtl. zu mager eingestellt? Wie ist das Verhalten beim Gasaufreißen?

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hahe
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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Di 24. Sep 2019, 22:10

rob hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 18:11
dann müßte dieses Phänomen auch dann eintreten wenn du mit der Hand etwas Gas gibst.
So hauchfein Gas geben geht eigentlich gar nicht.
Ist der Leerlauf evtl. zu mager eingestellt?

2 1/2 Umdehungen raus. Also eher ein wenig in Richtung fett wenn ich richtig informiert bin.
Wie ist das Verhalten beim Gasaufreißen?
Wunderbar

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Emmpunkt
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Re: Vergaser

Beitrag von Emmpunkt » Mi 25. Sep 2019, 00:06

Ich vermute du hast das Standgasgemisch bei geschlossenem Schieber eingestellt und deswegen stimmt das Standgasgemisch nicht.
Beim Schieber sollen min. 1mm Spalt zu sehen sein (ohne jetzt nach zu sehen obs stimmt).
Stellt das Gemisch noch mal neu ein. Schieber vorher auf 1mm oder etwas mehr einstellen. Runterdrehen kannst du immer noch.
Dat is en dampfmaschin

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hahe
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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Mi 25. Sep 2019, 23:51

Der Schieber ist deutlich weniger als 1mm geöffnet, die LLGRS ist 3 volle Umdrehungen raus.
Dann hab ich sehr ruhiges und gleichmäßiges Standgas, allerdings mit dem Phänomen wie oben beschrieben.
Alle anderen Konstellationen machen zu hohe Drehzahl oder absaufen oder enorm ungleichmäßigen Leerlauf.
Ich werd jetzt nochmal schauen ob eine Änderung des Schwimmerstandes wieder nach oben etwas daran ändert.

Liebe Grüße
Hans-Herbert

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hahe
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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Fr 27. Sep 2019, 10:45

Mit Erhöhung des Schwimmerstandes reagiert die Drehzahl wieder sinnvoller auf die Standgas Einstellschraube.
Leider verstehe ich die Zusammenhänge nicht.
Aber gut zu wissen.
Liebe Grüße

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rei97
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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » So 13. Okt 2019, 12:53

Also:
Heute ist zwar Sonntag, aber es ist schön warm.
Deshalb habe ich einen Berliner SR Gaser zerlegt (geräuschlos)
und jetzt ist er schon in den Teilen in der Schalle in einer anfangs unschuldig rosanen Flüssigkeit. Das wird in 2 Sunden gaaanz anders aussehen.
Die Besonderheit des Gasers:
Nach aussen ist es ein 2J4er aber er stammt aus einer 48T. Zudem ist die LLGS gestuft, demnach 48T. Die unteren Membrane waren zerbröselt und undicht.
Diese Melange KANN nicht laufen.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » So 13. Okt 2019, 19:34

rei97 hat geschrieben:
So 13. Okt 2019, 12:53
Die Besonderheit des Gasers:
Nach aussen ist es ein 2J4er aber er stammt aus einer 48T. Zudem ist die LLGS gestuft, demnach 48T.
Läuft also ein 2J4 Gaser mit einer entsprechenden LLGS nicht gut auf einer 48T von z.B. 1987 oder bis zum Wechsel auf den BST?
Und gibts noch mehr Unterschiede und machen die evtl. weitere Probleme?
Oder läuft eine 48T mit einem klassischem 2J4 Vergaser normalerweise gut?
Liebe Grüße,
Hans-Herbert

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » So 13. Okt 2019, 20:24

Also:
Ein gut renovierter Gaser der 48T oder 2J4 mit passenden Teilen (Keysterkit) tut wechselweise immer funzen. Unpassender Tausch der LLGS oder falscher Kit führen aber zu Problemen.
Regards
Rei97

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rob
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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Mo 14. Okt 2019, 01:22

@ Hahe der Schwimmerstand hat deswegen Einfluß auf das Leerlaufgemisch weil die Leerlaufdüse ziemlich hoch in der Schwimmerkammer hängt und zwar in einem (Ansaug)-Röhrchen. Bei entsprechend niedrigem Schwimmerstand hat die Leerlaufdüse Probleme genug Sprit bereitzustellen mit der Folge daß umso mehr Luft aus dem Luftkanal angesaugt wird und der Leerlauf abmagert egal wie groß die Leerlaufdüse ist. Hab ich selbst auch kürzlich erlebt.

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » Mo 14. Okt 2019, 10:51

Hallo,
ich kämpfe nach wie vor noch mit meinem Vergaserproblem. Nochmals kurz zusammengefasst:
- Problematik Drehzahl geht manchmal nur sehr langsam zurück. Manchmal verschlucken beim Gas geben.
- Vergaser XT500 VM32 gereinigt und Kedo Kit
- Standgas wenn zurückgegangen ganz OK, aber Schraube nur eine halbe Umdrehung draussen
- Düsennadel in der Mitte von fünf (Manche sagen 2 von oben sei besser, Manche 4)
- Falschluft getestet ==> Keine

Was mir bei der Gasproblematik aufgefallen ist, der Schieber geht fühlbar und sichtbar auf Anschlag, wenn ich aber nochmal mit etwas Kraft den Griff zurückdrücke geht das Standgas runter, obwohl, wie gesagt, eigentlich der Anschlag schon erreicht ist. Man sieht auch keine merklich Veränderung.
Dasselbe liesse sich ja auch erreichen, wenn man die Begrenzungsschraube etwas runterdreht, da das Problem mit dem hohen Gas ja aber nicht immer besteht ist dann oft das Standgas zu nieder. Ich würde jetzt den Vergaser nochmals runter machen und Folgendes probieren.
- Schwimmerstand höher stellen
- Kanal zur Hauptdüse nochmals reinigen

Weitere Ideen was ich probieren könnte?

Nochmals zum Thema Falschluft. Das Vorluftfiltergehäuse wurde von mir repariert. Meiner Ansicht nach dicht, was auch der Test mit Bremsenreiniger ergab. Nur um dies also Fehlerquelle komplett auszuschliessen die Frage, würde hier Falschluft gezogen, dürfte es doch keine Auswirkung haben, ausser dass dreckige Luft angesaugt wird?

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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Mo 14. Okt 2019, 17:00

Vielleicht ist dein Problem ja das Kedo-Kit nach dem was kürzlich so geschrieben wurde, auch in der großen Kneipe. Oder war diese Problematik der Grund dafür daß du das Kit eingebaut hast? Müßtest du uns noch mitteilen. Ich hab jetzt noch keinen VM32 in der Hand gehabt, sitzt da die Leerlaufdüse auch ziemlich oben? Dann könnte wenn du den Schwimmerstand mal abgesenkt hast, eine Wiederanhebung erfolgversprechend sein. Das könnte auch eine Erklärung dafür sein, daß du die Luftschraube nur eine halbe Umdrehung aufmachen mußt. Fährt sie denn unter Vollast gut? Dann ist der Kanal zur HD wahrscheinlich frei. Spül lieber mal den Kanal zur LD und auch den Kanal von der LD zum Venturirohr mit Bremsenreiniger und dann mit Druckluft. Die Luftschraube muß beim Ausblasen natürlich drinnen sein aber ein paar Umdrehungen offen, nur die LD muß raus.

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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Mo 14. Okt 2019, 17:35

rob hat geschrieben:
Mo 14. Okt 2019, 17:00
Vielleicht ist dein Problem ja das Kedo-Kit nach dem was kürzlich so geschrieben wurde, auch in der großen Kneipe.
Ja, bei mir und einem weiteren lag es an Düsennadel und Nadeldüse aus dem Kedo Kit die Unsinn produziert hatten.
Wir beide haben als allerletzte Option diese zwei Teile gegen welche aus dem Keyster Satz bzw. welche von Topham getauscht.
Und das war erstaunlicherweise die sofortige Lösung der Probleme.

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » Mo 14. Okt 2019, 19:58

Ich habe das Kedo Kit wegen den beiden Problematiken eingebaut, das Ruckeln bzw. Verschlucken ist deutlich weniger geworden, das Drehzahlproblem ist eher gleich geblieben. Allerdings hat der Vergaser schon mal eine Revison bekommen und ich vermute das war auch ein KEDO Kit, da der Vorbesitzer auch dort eingekauft hat.
Achso ja unter Volllast fährt sie gut.

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Re: Vergaser

Beitrag von dreckbratze » Mo 14. Okt 2019, 20:28

eins will mir nicht einleuchten: du bist dir sicher, dass der schieber bis zum anschlag zurück geht und dennoch geht das standgas runter wenn du den gasgriff "gewaltsam" zurückdrehst. wie passt das zusammen? was verändert sich in diesem moment?

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » Mo 14. Okt 2019, 20:45

Genau das verstehe ich auch überhaupt nicht, aber zigfach getestet und wie gesagt sichtbar verändert sich gar nichts. Aber evtl. ist da irgendwo so viel Spiel, dass es reicht um das Zurückgehen der Drehzahl zu "triggern"

Laienerklärungsversuch: Ist evtl. die Feder des Schiebers zu schwach er geht zwar auf Anschlag, wird aber minimal wieder hochgedrückt. Macht das Sinn?

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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Mo 14. Okt 2019, 21:15

Die Standgaseinstellschraube arretiert mittels kleiner Federklemmen in Nuten des Anschlagstiftes
Das leiert mit der Zeit ein wenig aus und kann auch dazu führen, dass sich der Warmstartknopf in hochgedrückter Stellung nicht mehr arretieren läßt.
Wenn man den Gasgriff mit Kraft zurückdreht macht sich das Spiel zwischen Federklemme und Nut bemerkbar und man kommt dadurch etwas tiefer.
Die ganze Sache ist nicht vollends starr. Da geht halt noch was in Richtung unten. Daran wirds liegen. Ich logge das mal ein.

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Re: Vergaser

Beitrag von schlork » Di 15. Okt 2019, 20:15

Danke für die Erklärung! Macht Sinn. Leider weiss ich jetzt trotzdem nicht weiter. Bin heute gefahren und es war alles in Ordnung, super Standgas, keine Ruckler. Ich weiss morgen ist es wieder ganz anders, aber warum?? Ich habe nun beim besten Schrauber ever :hbang: einen revidierten Vergaser bestellt und freue mich darauf wenn die Karre dann endlich immer gut funktioniert.

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Fr 1. Nov 2019, 10:29

Also:
Habe mal wieder Kundengaser am Wickel.
Zuerst war ein recht proper aussehender 1U6 Gaser zerlegt worden und wanderte in die Schalle. Selbst bei dem Gaser zeigte sich nach 2 Stunden mit 50°C Erstaunliches.
Regards
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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Fr 1. Nov 2019, 11:57

ja, echt seltsam, das Unterteil ist weg hat sich das aufgelöst? :mrgreen:

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Fr 1. Nov 2019, 12:00

Also:
nö, es liegt in der düsteren Brühe jetzt umgedreht rechts.
Der Dreck hat sich zwar aufgelöst, aber den Bodensatz wollt Ihr nicht sehen.
Regards
Rei97

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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Fr 1. Nov 2019, 16:33

In Ermangelung dieser wunderbaren Schallerei ist mein Mittel der Wahl das Einweichen über Nacht in einer Wasser / Motorkaltreiniger Brühe.
Danach allerdings noch ca. 1,5 Stunden Zahnbürste, Bremsenreiniger, Druckluft usw usw.
Durch den Blitz sieht es gerade noch sauberer aus als es tatsächlich ist. Aber schon ziemlich super.
Nein, der Kaltreiniger kommt nicht in den Ausguss. Man kann ihn mehrmals verwenden, ansonsten zum Schadstoffmobil.

https://www.bilder-upload.eu/thumb/b268 ... 621767.jpg

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Re: Vergaser

Beitrag von Foa » Fr 1. Nov 2019, 16:53

Ich hab einen guten Vergaserreinger von Tante Louise , nur der Name fällt mir grade nicht :gruebel:
Gruß der Frank...

Heut nemme un morga net glei... :wink:

...bei echten Problemen, fragt bitte nicht mich... :013:

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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Fr 1. Nov 2019, 18:34

wo mer grad so schön beisammen sind fällt mir eine Frage ein: wieso hat der VM32 eigentlich ganz unten diese große Schraube? Ist das die Ablaßschraube?

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Re: Vergaser

Beitrag von hahe » Fr 1. Nov 2019, 20:01

Des habbischmisch vorhin auch gefragt

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Re: Vergaser

Beitrag von Foa » Fr 1. Nov 2019, 20:23

Ja wenn du die abdrehst ist die Schwimmerkammer leer, kann man die HD wechseln...
Gruß der Frank...

Heut nemme un morga net glei... :wink:

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Re: Vergaser

Beitrag von rob » Fr 1. Nov 2019, 22:27

achso, dann ist diese Schraube innen etwas hohl und da ragt die HD hinein? Find ich genial! Einfacher gehts nicht!

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Sa 2. Nov 2019, 07:38

Also:
Einen separaten Ablauf seitlich gibt es auch noch.
Es gibt 2 unterschiedliche Schwimmerkammern.
Ich mach davon noch Bilder.
Regards
Rei97

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Di 21. Jan 2020, 18:18

Also:
Heute mal wieder trotz Frost einen bereits gereinigten 2J4 Gaser untenrum membranbefreit aber mit Aircut neu aufgebaut. Das Besondere ist blinkblink, weil der VB einige Teile hat verchromen lassen.
Im Anlieferungszustand ein trauriger Kollege, Korpus schwarz übergejaucht, LLGS abgebrochen, über dem Chrom eine Dreckspampe. Warum ich nur die unteren Membrane zu gemacht habe: Die liegen immer im Sprit.
Das Aircut sieht nie Sprit, bekam aber eine neue Membran, die dem Knallen etwas vorbeugt ohne mehr Sprit zu verbrauchen. Das ist gut bei einer SR aber bei einer XT eher überflüssig.
Regards
Rei97
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Mortok
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Re: Vergaser

Beitrag von Mortok » Do 6. Feb 2020, 23:56

VM34SS Vergaser,
wie bekommt man die Nadeldüse raus?
Ist die so stramm drin oder nur festgegammelt, gibt es da ein „Trick“?
Ich hab den Buddy lange Zeit im Ultraschall Bad gehabt aber das Teil rührt sich nicht... :argh:

Das Kugelventil im Beschleunigerpumpenkanal, wie weit wird es rein gedreht? Bis zum „Anschlag“ oder etwas raus stehen lassen ( O-Ring Höhe )

Gruß Frank

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Re: Vergaser

Beitrag von rei97 » Fr 7. Feb 2020, 10:40

Hi Frank,
Hast Du den ganzen Gaser geschallt oder nur das Gehäuse mit Nadeldüse ?
Ja, manchmal sitzt die recht fest und der Düsenstock muss raus, weil ja von oben mit einem passenden Durchschläger demontiert wird. Dazu das Gehäuse in einen Schraubstock spannen. Bevor die neue ND verbaut wird, das Gehäuse etwas erwärmen, dann geht es meist gewaltfrei. Aufpassen, die neue Nadeldüse nicht verkanten, sonst ist sie he. Ich teste das alte Ventil immer bevor ich es tausche. Oft sind die Neuen schon fehlerhaft Man muss an dem Ventil zutzeln und pusten. In eine Richtung geht was durch in die andere sperrt es. Wenns in beide Richtungen offen oder zu ist muss es getauscht werden, sonst nicht. Zur Demontage einen passenden Schraubendreher verwenden und den beim Rausdrehen kräftig andrücken, sonst vernudelst Du den Schlitz. Etwas Wärme hilft. Das Ventil wird sanft auf Grund eingeschraubt.
Regards
Rei97

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