Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

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GG-SR500
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Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von GG-SR500 » Di 23. Jun 2020, 22:40

Hi,
Erst einmal ein Hallo an alle vom neuen Forumsmitglied.

Nun meine Frage...
Da mein Mopped immer nach Benzin roch, habe ich mir den Benzinhahn angesehen und an den M6er Inbus-Schrauben hingen Benzintropfen. :dontknow:
Also das Benzin abgelassen und den Hahn abgebaut. Eine neue Hahn-Dichtung (die länglich ovale mit den 2 Querstreben) beim Yami Händler bestellt und eingebaut, der Hahn selbst und der Filter waren soweit okay. Das dachte ich auch von den Schrauben und den Dichtungen, die mit den Unterlegscheiben verbacken waren.
Benzin rein und nun waren die Tropfen noch größer und bildeten sich schneller wie zuvor. :argh:

Die Oldman-Zeichnungen studiert und nach dem "Aha" dann nochmal Benzin abgelassen und die 2 originalen Dichtungen für die Schrauben beim Yami-Händler bestellt (für 1,50€) und mit den gereinigten alten Unterlegscheiben eingebaut (die scheinen eine kleinere Bohrung zu haben wie
Standardunterlegscheiben).
Soweit ich gelesen habe, ist das ein Fehler der nicht nur mir passiert ist. :ang:

Zuerst habe ich die Schrauben normal fest angezogen, -immer noch Benzintropfen (aber kleiner und weniger).
Also die Schrauben richtig fest zugezogen und nun ist der Benzinverlust mini-minimalst, aber noch vorhanden.
Bevor ich weiter herumexperimentiere und es mit irgendeiner Dichtmasse probiere, wollte ich fragen, ob jemand ähnliche Probleme hatte und wenn er/sie es gelöst hat, -wie er/sie das gemacht hat.
Danke vorab.
LG Udo
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von rob » Mi 24. Jun 2020, 11:44

bei jedweder Undichtigkeit hilft die rote Pampe. Alternativ käme an dieser Stelle Teflonband in Frage, da ja mit einer Abdichtung des Gewindes der Käs schon gegessen ist.

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joebar
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von joebar » Mi 24. Jun 2020, 21:55

Moin,

diese Schrauben habe ich bei der alten XJ auch schon mit Dichtmasse dicht bekommen, was natürlich auch wichtig ist ist, dass die Flächen am Benzinhahn, wo die Schrauben aufliegen nicht vermackt sind...

Bei der SR habe ich hier glücklicherweise bisher keine Probleme..

viele Grüße,
Oliver ...der inzwischen das schwarze Dirko besser findet
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aenz
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von aenz » Fr 26. Jun 2020, 09:04

Moin!
Ich bediene mich an der Stelle auch gerne mit Teflonband am Gewinde. Bislang keine Probleme.
Munterhalten!
aenz

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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von rei97 » Fr 26. Jun 2020, 12:34

Also:
Maschinenbau 1. Semester : Gewinde dichtet nicht, aber Gewindekleber schon.
Demzufolge sabbeln manche Benzinhähne , aber auch andere Gewinde ohne Maßnahme.
Das mit dem Dirko ist halt optische Geschmackssache.
Das Rote hält 300° und deshalb habe ich nur den roten Brabs, weil der überall funzt, sogar im Auspuffbereich. Man kann es , wenn angezogen leicht wegrubbeln und wenn jemand bei einer Zerlegung über hauchdünne HT Schichten stolpert und nicht komplett zugebaazt (3 Buchstabenmann) könnte der Motor mal über meinen Tresen gegangen sein. Es sind ja nun unterdessen ca 250.
Regards
Rei97

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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von joebar » Sa 27. Jun 2020, 14:16

Meiner Meinung nach sollte es doch ursprünglich nicht direkt am Gewinde dicht sein, sondern zwischen Schraubenkopf und Benzinhahn. Oder klebt ein Madchinenbauer auch Ölablassschrauben ein, damit der Kupferring kaum noch dichten muss?
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von rei97 » Sa 27. Jun 2020, 18:05

Also:
Die Stelle ist etwas heikel, weil gerne alte Scheiben ohne tempern verbaut werden und dann suddelt es halt.
Egal, ob Teflonband, Dirko oder Schraubensicherung verwendet wird, ists halt Gürtel mit Hosenträger.
Bei den Schrauben am Tabernakel ist es oft die 'vielgeliebte zu kurze Ablassschraube , die das Gewinde ruiniert, dann sabbelt es auch dort, trotz 10x verwendeter 'Dichtung'
Soweit meine Erfahrungen bei undichten Verschraubungen.
Regards
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von motorang » So 28. Jun 2020, 10:16

Sind da original wirklich Innensechskantschrauben? Dachte mich an Kreuzschlitzschrauben mit breitem Kopf zu erinnern ... eventuell ist die Anlagefläche vom Schraubenkopf das Problem.
Das Bucheliprojekt unter http://www.motorang.com/bucheli-projekt für SR500 und ein bisserl XT (vor allem Elektrik)

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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von joebar » So 28. Jun 2020, 10:25

jupp, un spätestens wenn jemand auf die Idee kommt unter den Inbus eine U-Scheibe zu setzen um wieder auf die gleiche Auflagefläche zu kommen hat derjenige voraussichtlich mind. eine Stelle (zwischen Schraubenkopf und U-Scheibe), wo keine Dichtung sitzt. Weil zwei Dichtungen verbaut dort vermutlich keiner...

Nen Federring habe ich da auch schon gesehen...
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von GG-SR500 » So 28. Jun 2020, 13:21

Danke, ich habe einige gute Anregungen durch euch erhalten :thumb: und werde wohl die Kombination Teflonband am Gewinde und mit einer zweiten Dichtung unter der Unterlegscheibe und vor dem Schraubenkopf testen.

Die Inbusschrauben mit den Unterlegscheiben waren schon beim Kauf des Moppeds dran. Die Originalschrauben sind wohl beim Umbau inklusive Umlackierung des Moppeds durch den Vorbesitzer getauscht worden, aus welchen Grund auch immer.

Die originale Yamaha Kreuzschlitz M6x22 mit breiten Bund und einer Dichtung (ohne Unterlegscheibe) wird dann Plan B werden, falls Plan A nicht erfolgreich dichtet.

LG Udo
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von joebar » So 28. Jun 2020, 16:25

lass doch auch hier die Unterlegscheibe weg und mach nur die Dichtung dazwischen... Wobei ich gar nicht weiß, was da genau hingehört. Ich habe da glaube ich Aluscheiben oder Kupferringe drunter...
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Re: Benzinhahnprobleme - Undicht an den Schrauben

Beitrag von Foa » Mo 29. Jun 2020, 08:41

Also es gibt ja nicht umsonst die Dichtscheiben von Kedo für die 2 Schrauben, bei denen ich immer die Inbus vorziehen würde.

Es ist eben eine Fehlkonstruktion :motz: ein Dichtring und dann muß man noch die Schrauben separat abdichten , was ein Blödsinn :badairday:

Aber es ist halt so, ich hab mir die 2 kleinen Dichtung auch schon selbst gemacht, geht auch nur muß man halt bei jedem wechsel des Hahns diese Baustelle neu abarbeiten, sonst tropft es eben...

Ich hatte ja schon mal angemerkt, einfach zwei Gewindestücke in die Bohrung des Tanks dauerhaft, benzinfest einzukleben dann wären die 2 Löcher schon mal dicht und den Rest macht die orginale Dichtung die ihren Job ja gut macht.... :-#
Gruß der Frank...

Heut nemme un morga net glei... :wink:

...bei echten Problemen, fragt bitte nicht mich... :013:

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