...soviel zum Thema Co2 Senkung...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » Mi 25. Dez 2019, 11:42

Tja irgendwo muß der Strom halt herkommen, wenn der Ökostrom grade nicht reicht, dann eben zB aus den französischen AKW's :gruebel:

und das öfter als man denkt, ist natürlich sehr ökologisch das Ganze, Hauptsache was gemacht .... :rofl:
Gruß der Frank...

Heut nemme un morga net glei... :wink:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mi 25. Dez 2019, 19:07

Moin,

...strom kommt doch aus der steckdose...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » Mi 25. Dez 2019, 20:50

Hm ja , bei kommt er sogar vom Dach .... :-#

ja bei Nacht natürlich nicht.... :peace:
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Mo 30. Dez 2019, 13:24

Being on a bike you sculpted yourself is a sense of achievement, mechanical symphony of parts working together because you arranged them that way.

http://www.bbq-piraten.de/forum/images/ ... pirat2.gif

zu wahr, um schön zu sein

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » Mo 30. Dez 2019, 16:47

Auf jeden Fall dies Jahr das evtl. stattfindende Feuerwerk mit der Livecam aufnehmen, es könnte das letzte sein.... :gruebel:

Ich schau mir schon seit ca 20 Jahren an was die Anderen so in die Luft blasen, fehlen würde es mir nicht wenns mal nicht mehr stattfinden würde... :rei:
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Do 2. Jan 2020, 11:55

Moin,

.... wie es weitergeht... https://www.heise.de/tp/features/Die-Ze ... 10900.html

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » So 12. Jan 2020, 11:19

Moin,

....hm... to late to late ... ? https://www.heise.de/tp/features/Ein-so ... 33677.html ... es wird kaum so weitergehen, technisch zwar locker machbar aber der wille fehlt. Wir haben das gründlich verkackt... die generation oma und opa... https://www.heise.de/tp/features/Was-bl ... 17185.html ....

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » So 12. Jan 2020, 15:23

...ja ja, diese elenden Umweltsäue :axe:

was haben die sich bloß dabei gedacht, gehen über 40 Jahre zur Arbeit, zahlen brav ihre Steuern und trotzdem alles falsch gemacht, Saubande elende :motz:

haben die doch tatsächlich die Autos und die Technik die in diesen Jahren zur Verfügung stand benutzt und gekauft .....

Steht auch irgendwo wieviel sie vom tollen Ökostrom für viel Geld (bezahlt) tagsüber ins Ausland abgeleitet haben und dafür nachts den bösen Atomstrom für noch mehr Geld wieder gekauft haben ?!

Das nenn ich Umweltschutz das ist Ökologie , was für ein Witz... :motz:



Aber Hauptsache Deutschland rettet die Welt .... :rofl:
Gruß der Frank...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » So 12. Jan 2020, 23:29

moin,
... naja... manchmal ist der horizont für manchen näher als für andere... vor 30 jahren (!) waren oma und opa noch jung... die luft im winter grünlich-grau und man erfand das wort "smog" ... nicht smoke .. nicht fog... smog.

in einem filmklassiker aus den 60'er jahren ("indeskret" mit G.Grant und I. Bergman )wies der held auf zunehmende berichte über langfristige klimaänderungen hin...
In den 70'ern tauchte dystopische filme auf, die all das, was den kommenden generationen bevorstehen wird, in z.t. drastischen bildern haarklein erklärten... dann war da noch die umweltschutzbewegung... die blöden ökos... über die hat man gelacht und nichts von dem kram ernst genommen, den sie vertraten... all das konnte man leicht übersehen... wie einen leuchtorangen bus mitten auf einer kreuzung .... dann haben die konservativen und neoliberalen den stoff genommen und in angst eingewickelt, den dingen einen wert gegeben und kostenpflichtig den bürgern aufgelastet. statt die kohle aber in die lösung der probleme zu stecken, baute man atomkraftwerke und subvestionierte teuren, lebensgefährlichen strom. nun, wo man keine zeit mehr hat, die konsequenzen greifbar werden und man gefahr läuft, für das handeln in der vergangenheit zur verantwortung gezogen zu werden... na.. was wird man wohl machen ??? mal drüber nachgedacht, was eigentlich passieren wird ? wohin geht die reise und vor allem, für wen ??

Mitsänger gab es in der vergangenheit genug... raushalter noch viel mehr... wenige haben begriffen und davon nur einige gehandelt.

im prinzip können wir so weitermachen... dann fällen wir die entscheidung für die kommenden generationen... ohne etwas dafür zu tun :-) ..easy going, no regrets ... alles gut... man tat, was in den möglichkeiten zu tun war... für sich selbst.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Mo 13. Jan 2020, 10:40

Für mich ist der Begriff "Klimaschutz" ein rotes Tuch. Das Klima können wir gar nicht wirklich schützen, das ändert sich auch ohne unser Zutun (hat es die letzten Milliarden Jahre auch schon immer wieder gemacht - was eine Frechheit!). Wir als Menschheit können nur schauen, dass unser Einfluss auf unsere Umwelt wieder etwas geringer ausfällt und mit Ressourcen mal etwas schonender umgehen.
Mit dem Begriff der CO2-Emissionsverringerung, die ja überwiegend vom Endverbraucher gefordert bzw. im Falle des Nichtumsetzens ihm in Rechnung gestellt wird, machen es sich die Weltherrschaftsinnehaber der Industrie etwas zu leicht. Gleichzeitig wird ja versucht, immer weiter den Umsatz zu steigern - und das geht ja nur mit mehr-Produzieren und mehr-Verkaufen, auch wenn das angeblich nur durch den Bedarf des Endverbrauchers von diesem selber gesteuert wird.
Ich glaube z.B. nicht, dass explizit die Forderung nach einer Extrem-Billig-Klamottenkette (primark) vielfältig auftauchte und erst daraufhin diese etabliert wurde. Mode ist vielfach gehypt, es wird ein Bedarf kreiert - und Klamotten, die sich nach 1-5 mal Tragen schon halb auflösen, nachdem sie mehrfach um die Welt gereist sind, bevor sie das 1. Mal getragen wurden, sind einfach völlig irrsinnig! Nur ein Beispiel von vielen.
Wirkliche Nachhaltigkeit (durch z.B. längere Produktlebenszyklen und mehr Reparieren statt ex-und-hopp-Mentalität) bedroht ja die Industrie direkt - dadurch ginge der Umsatz zurück, und dann würden Arbeitsplätze verloren gehen.
Was ist denn wichtiger, Unternehmensbilanzen oder unser aller Lebensgrundlage?

Der Hebel setzt aktuell meist beim Endverbraucher an, und der ist eben leider (ziemlich leicht) manipulierbar. Jetzt schimpfen viele auf die Generation Oma und Opa, kaufen aber nebenher einen Elektro-SUV und denken, damit der Umwelt was Gutes zu tun. Gleichzeitig werden Umweltaktivisten gebasht und die streikenden Schüler als "Faulenzer" gebrandmarkt, und es passiert wieder nichts in Sachen Weichenstellung für eine bessere Zukunft (außer, dass der Endverbraucher abgestraft wird und die Industrie weiter steigende Gewinne scheffelt). Herrlich, diese schöne neue Welt. :kotz:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mo 13. Jan 2020, 12:35

Also:
Jammern hilft da nicht.
In Südostasien entstehen neue Kohlekraftwerke, z.T. von D gebaut.
Die hätten gerne unsere Abschaltkohle gekauft.
Es geht aber schon im Kleinen los.
Bäckereifilialen haben das volle Sortiment bis 21Uhr im Regal.
Und danach?
Ich sehe es 3x die Woche von der Muckibude aus gegenüber.
Zig Kubikmetercontainer mit allen denkbaren Backwaren wandern nach einem Tag in rote Container.
Die Vogelwelt freut das, aber was geschieht damit?
Es wandert in Biogasanlagen, deren Kunden es als Biogas im Mix mit russischem Gas verheizen und das ganz legal. Woraus das Gas besteht? Womit wird das gebacken? Aus dem existenten Energiemix. Aus Getreide das in intensiver Landwirtschaft durch Einsatz von Pestiziden, Düngern und dieselbetriebenen Schwermaschinen gewaltsam dem Boden abgerungen wird. Was bitte an diesem Biogas ist Bio?
Als Kunde habe ich das Recht, zu kaufen was ich brauche oder nicht. Was die Industrie damit anstellt ist politisch gewollt und bei Wahlen dann wieder vergessen.
D wird die Welt nicht retten.
seht selber:
Quelle: M.Meinshausen
Climate Energy College
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mo 13. Jan 2020, 15:02

Moin,
...nun denn: die lösung besteht also aus dem "weiter so" ... sollen sich andere drum kümmern und nach uns die sintflut. Das ist durchaus ein möglicher standpunkt. Man ärgert sich noch ein wenig über den ablass den man berappen muss, empört sich über die anderen.... solange bis man verscharrt wird.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Mo 13. Jan 2020, 17:07

Also:
'Weiter so' hieße, daß der rote EU28 Balken weiter auf 0 schrumpfte und wenn das so wäre, die EU samt DE dunkel wäre. Bei der Grafik hieße das, daß es weiter bergauf ginge mit dem Co2 usw Ausstoß.
Ja, ich habe , wenn es gut läuft noch 20Jahre, aber ich will die Zeit nicht im Dunkel leben.
15-16° Wohnraumtemperatur, etwas LED Licht, keine Flug/Kreuzfahrreisen, aber trotzdem einen Biobauern, den man nicht enteignet und noch ein paar Kleinigkeiten reichen mir dazu.
Ob ich verscharrt werde, oder ob nicht, stört mich eher nicht. Für meine Nachkommen habe ich gesorgt, daß sie als Geoökologen und Landwirtschaftliche Doktores wissen was sie tun oder lassen.
In diesem Sinne: Guats Nächtle.
Regards
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » Mo 13. Jan 2020, 19:21

Da ist ja das dolle, Deutschland und 2-3 weitere Staaten versuchen zu reduzieren und der Rest der Welt legt kräftig nach, so das unsere evtl. 10% überhaupt keine Rolle mehr spielen....

aber Hauptsache Deutschland voran, wobei es eher darum geht, den deutschen Mittelstand ärmer und ärmer zu machen.

Bin mal gespannt bis die ersten jammern wie teuer doch die rüne Welle so für den Einzelnen kommt, hier noch ne Steuer und da noch eine :thumb:

Irgendwann wird es der ''Wähler'' merken, spätenstens dann wenn man wirklich auf jeden €uro schauen muß, dann kann jeder zeigen was es ihm wert ist....

der deutsche Michel sollte mehr nach Westen schauen :P
Gruß der Frank...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Mo 13. Jan 2020, 19:49

Ich denke "Im Westen nichts Neues"... Ich denke, der "deutsche Michel" sollte sich von Stammtischweisheiten fernhalten, den Arsch hochkriegen und sich seiner Verantwortung stellen, sich Gedanken um Zusammenhänge machen, was er wo und warum kauft und wen er warum - oder warum nicht - wählt. Oder, wenn er schon nur "seinen" status quo halten will, die Klappe halten und aufhören, Leuten die sich noch Gedanken machen, das Leben schwer zu machen.
Die Referenz "die Anderen machen ja auch dies" oder "... machen doch auch nicht jenes" hat noch nie zu einer Verbesserung der Lage geführt. Das Mantra unseres pseudoliberalen Wettbewerbskapitalismus "wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" hat uns in die gegenwärtige Lage gebracht. Es wird uns nicht in eine Bessere bringen.
Ein grüner Veggieday wird das freilich nicht lösen, ein großkoalitionärer CO2-Ablass-Handel, der nur die Verbraucherpreise hochtreibt aber ebensowenig wie die Wiedereinführung einer blaubraunen D-Mark. Genau deshalb brauchts eine politische Mündigkeit, die über BILDhafte Verschlagwortung rausgeht.
Das ist schwer, kostet Energie und Nerven, macht bisweilen unbeliebt, aber auch unbequem. Unbequemlichkeit sorgt für Lagewechsel, sprich: für Bewegung, Veränderung.
Ach ja, Veränderung... das bedeutet u.U. auch Mäßigung und Einschränkung. Beim Einzelnen. Und DA liegt der Hase im Pfeffer...
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Di 14. Jan 2020, 11:44

Moin,

.... ein mangel an vorstellungskraft und der tiefe wunsch nach beständigkeit der eigenen komfortzone kombinieren sich in eine selbstverstärkende ablehnung aller änderungen. Diese rückkopplung wird dann u.a. hörbar (siehe/höre hutmännchen dresden) oder bricht sich z.b. in anti-windkraft initiativen bahn. Jeder positive ansatz wird abgelehnt. Bleibt nur noch das schlechte gewissen... der spagat zwischen der eigenen haltung und der realen notwendigkeit . Dafür gäbe es ein lösung.... aber da stehen stolz und/oder dummheit im wege. Ein schmaler grat zum wahnsinn...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Di 14. Jan 2020, 16:01

fpg hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 11:44
Jeder positive ansatz wird abgelehnt.
Hast Du denn einen positiven Ansatz? :gruebel:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Di 14. Jan 2020, 16:23

Moin,

... ja sicher ...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von Foa » Di 14. Jan 2020, 17:13

@ Zimmi

Nein habe ich nicht :dontknow:

Behaupte aber auch nicht möglichst Gestern alles zum Guten wenden zu können, wie uns das so einige Weltuntergangspropheten vorgaukeln.

Erst die Angst schüren und dann die Schäfchen in die gewünschte Richtung treiben, ja ja.... :ass:

Was ich schon mal angemerkt habe, überhastete Schnellschüsse, möglichst schnell die verängstigten Wähler mit scheinbaren Lösungen wieder beruhigen, dass kann nix werden.

Warum hat man nicht die Zeit, wirkliche Lösungen zu finden :dontknow:

Ach so, wirtschaftliche Intressen müßen ja auch noch bedient werden.

Wer bezahlt das am Ende , der Steuerzahler aber scheinbar bezahlt er noch nicht genug :-#

Bei einem Strategiespiel denkt man an den übernächsten Schritt und nicht wie hypnotisiert und ängstlich an den nächsten....
Gruß der Frank...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Do 16. Jan 2020, 09:27

Foa hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 17:13
Erst die Angst schüren und dann die Schäfchen in die gewünschte Richtung treiben, ja ja.... :ass:
[...]
Ach so, wirtschaftliche Intressen müßen ja auch noch bedient werden.

Wer bezahlt das am Ende , der Steuerzahler aber scheinbar bezahlt er noch nicht genug :-#
Genau das ist (leider!) heute zu beobachten. Man erzählt jeder*m von den Horrorszenarien, gibt "allseligmachende" Lösungsparolen (üblicherweise stammen die vom ScheiXXhaus, vgl. E-Mobilität), der "kleine Michel" wird geschröpft, und die fetten Bonzen reiben sich die Hände.
Foa hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 17:13
Bei einem Strategiespiel denkt man an den übernächsten Schritt und nicht wie hypnotisiert und ängstlich an den nächsten....
So ist es. Ist leider kein Spiel bzw. eins, das die Menschheit eh verlieren wird. Es war auf der Erde global betrachtet eher selten so "kühl" wie in den letzten paar Mio. Jahren!
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... 8de%29.png
(Kwelle: Wikipedia)
Dass es irgendwann wieder bergauf geht, war eigentlich zu erwarten...
Das heißt, dass "Klimaschutz" ein echtes Kwatschwort ist. Ich krieg da immer Haarausfall, wenn ich das höre. Ressourcenschonung und verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Mitgeschöpfen sollten eher "gepredigt" und auch umgesetzt werden. Dazu gehört, auch wenn das eigentlich keiner gerne hört, irgendeine Art der Bevölkerungszahl-nach-unten-Korrektur. Es gibt im Moment viel zu viele Menschen auf dem Planeten, als dass dieser uns wirklich ertragen könnte, ohne dass dabei (dank unserem Verhalten) die Natur so schwerwiegende Schäden davon trägt, dass wir in naher Zukunft (auch ohne Klimawandel!) keine Lebensgrundlage mehr haben (vgl. Bienensterben --> kein Obst/Gemüse mehr usw.).

Langfristig betrachtet ist es der Natur vermutlich eh egal, was die Haplorhini machen oder auch nicht - sie wird sich irgendwann erholen, wenn wir ausgestorben sind.
Sehr langfristig betrachtet ist es eh alles wurscht, weil irgendwann die Sonne das Leben auf der Erde wegbrennen und sie anschließend verschlucken wird. Kosmisch betrachtet sind wir nämlich nicht mal ein Mückenschiss auf 'nem Fußballfeld. Wir nehmen uns nur einfach extrem wichtig...

Und bevor mich jetzt irgendwer anscheißt: Nein, ich bin nicht dafür, alles laufen zu lassen und zu sagen "ist eh egal!". Der Mensch hat eine gewisse Verantwortung für sein Tun, weil er als einziges Wesen in der Lage ist, die Folgen seines Tuns recht genau und auch recht langfristig abzuschätzen. Nur sollte bei allen Lösungsvorschlägen das Hin und Her von bunten Scheinchen etwas weniger Beachtung finden, den bunten Scheinchen ist nämlich der Klimawandel extrem wurscht.

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von S&T » Do 16. Jan 2020, 10:22

...oder auch "der Markt ist ein Idiot"..:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/men ... ket-newtab

"weiter so" bedeutet ja nicht allein, nichts gegen (möglicherweise unaufhaltsame) Veränderungen zu tun, es bedeutet auch, sich nicht auf die sich ändernden Umstände und die Konsequenzen vorzubereiten.

Wir kriegen unsere "Zombie"-Apokalypse schon noch, das hab ich anderer Stelle schon mal gesagt...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von rei97 » Do 16. Jan 2020, 11:02

Also:
Hatte ich erwähnt, daß ich nicht mehr die Absicht habe zu fliegen.
Schon gar nicht mit Maschinen denen attestiert wurde, daß (Zitat):
Dieses Flugzeug wurde von Clowns entworfen, die von Affen beaufsichtigt wurden.
Na, da sind wir ja schon deutlich voran gekommen.
Das Gleiche gilt für abnorme E- SUV.
Hatte ich erwähnt, daß fossiles Heizen in den kuscheligen Wohlfühlbereich langsam reduziert werden kann, ohne zu frieren? Unsere Gas- und Stromrechnung sinkt seit über 15 Jahren, obwohl die kW Preise und die Grundtarife jährlich steigen.
Ebenso erwähnenswert aber politisch nicht gewünscht sind Individualtransportmittel die seit über 15 Jahren sparsam fahren und keinen Neubau erforderlich machen. Wir sind doch in einem Forum, in dem alte Schätzchen geliebt werden, oder?
Schlussendlich die geplante Obsoleszenz.
Haushaltsmaschinen sind nicht mehr langlebig wie früher. Nach 2,5 Jahren haben sie in die Grätsche zu gehen. (gerade bei Waschmaschine und Jupiter Reibe erlebt). Der alte Kram z.B. Starmix Küchenmaschine lebt in der Familie seit 60 Jahren. (Deshalb hat die Sparte Haushaltsmaschinen bei Starmix Göppingen schon lange zu)
Nur mal so.
Regards
Rei97

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Do 16. Jan 2020, 11:25

Moin,

... phanerozoikum.... sorry.... ich bin geologe... und ich würde mich hüten, klimadaten aus den vergangenen 500-1000 mio. jahren als ein argument für oder gegen einen klimawandel ins feld zu führen. Der für uns relevante zeitraum ist recht gut eingrenzbar und deutlich kürzer. Klimatisch etwa mit dem übergang vom tertiär in das eiszeitalter, dem quartär.... vor ca. 2,6 mio. ... fasst man den zeitraum enger und begrenzt ihn auf die existenz des modernen menschen, bleibt nur noch die aktuelle warmphase... das holozän.

Wer jetzt mit den klimadaten des karbons oder der kreidezeit kommt, um den aktuellen entwicklungsstand zu relativieren, hat wenig verstanden und sollte sich dringend um sinnigers kümmern. Als hinweis: klima ist das ergebnis der verteilung oder anordnung von land und wasser und ihrer wirkung auf die atmosphäre.... würde man sich dann ein photo der erde vor 300mio jahren anschauen, hätte man probleme sie als heimatplanet zu erkennen.... pangea sah anders aus und funktionierte klimatechnisch total anders.
Was jetzt passiert ist völlig neu in der für uns relevanten zeitspanne. Wie das endet ist den thematisch vertrauten wissenschaftlern völlig klar. Auch wie der weg dorthin aussieht scheint zunehmend den länger bekannten spuren ähnlicher entwicklungen zu entsprechen. Unsicherheit besteht noch über den zeitraum...aber auch da läuft alles auf ein worst case szenario raus... selbst die positivsten modelle landen in unmittelbarer nähe der jetztzeit. Nicht in mio. jahren, nicht in tausenden... es geht um jahrzehnte! Fakten können beängstigend sein. Fakten werden aber nicht erfunden, um angst zu machen....

Was die von zimmi gepostete grafik angeht: das o16/o18 (sauerstoffisotopenverhältnis) ist ein wichtiger klimaanzeiger. Anhand eines bestimmten wertes definiert man u.a. den wechsel von warmphase nach kaltphase... im quartär! Für andere zeiträume ist dieser wert aber nur ein anhaltspunkt da er für lange zurückliegende zeiten gewisse unsicherheiten hat. So ist die bildung von sauerstoffisotopen abhängig von der kosmischen strahlung... und da ist nicht klar, wie konstant die über den zeitraum war.
Das es auf der erde schlimmere klimaperioden gab, ist unbestritten.... geh mal 5.5 ga zurück... da war es echt ungemütlich hier..... nur was bringt uns diese erkenntnis ???

der fpg

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Do 16. Jan 2020, 14:01

Lieber fpg,

ich will mal rein gar nix relativieren oder gar schönreden :!:
Der Klimawandel ist Fakt :!: Wer ihn leugnet, begibt sich auf eine Ebene mit Trump'schem "Alternative Facts"-Schwachfug und dumpfer AfD-Polemik.
ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Auswirkungen des Klimawandels lediglich für den Menschen Sorgen verursachen.
Die Pflanzen- und Tierwelt reagiert nur auf die auftretenden Phänomene, und zwar durch Aussterben oder Anpassung. Sorgen können sich weder Pflanze noch Tier machen.
Wir Menschen können uns Sorgen um die Zukunft machen. Das ist gut so, und wir können sicherlich dadurch auch einiges bewirken.
Wir Menschen glauben (bzw. uns wird glauben gemacht), den Klimawandel (der sowieso schon länger in Richtung WARM geht, auch ohne das zweifellos deutlich beschleunigende Zutun des Menschen) aufhalten zu können. Das halte ich gelinde gesagt für sportlich (durch Reduktion der weiteren CO2-Emissionen oder gar durch technische Entfernung des anthropogenen CO2 aus der Atmosphäre "den Stand von Datum X" zu erhalten, ist selbst bei viel Optimismus aus meiner Sicht nahezu unmöglich!), vor allem wenn man schaut, wie die meisten "Klimamaßnahmen" aussehen. Die tatsächlichen CO2-Emissionen werden durch die meisten Maßnahmen nämlich nicht gedrosselt. Die Maßnahmen zielen überwiegend auf den Geldbeutel des "kleinen Mannes", während die fetten Bonzen noch fetter werden. Dabei wird gezielt eine "Klima-Panikmache" eingesetzt, damit sich auch keiner zu sehr wehrt, weil er sonst ein schlechtes Gewissen bekommt.

Gerade erst gestern im TV eine Reportage über "Aufforstung für's Klima" in Irland gesehen. Dort werden auf Brachflächen nordamerikanische Sitka-Fichten angepflanzt, weil die dort bessere Erträge abwerfen als heimische Bäume. Und zack, schon wieder eine industriell-landwirtschaftliche Monokultur, die keine Biodiversität ermöglicht und für heimische Tiere keinen richtigen Lebensraum bietet. Mehr dazu: <klick>
Wenn Umweltschutz so kurzsichtig betrieben wird, hilft er auch wieder nur den Investoren... :kotz:

Nochmal, ich bin null gegen Umweltschutz, im Gegenteil. Aber die Maßnahmen, die gerade laufen, sind in ganz vielen Fällen extrem kurzsichtig und/oder unausgegoren und/oder rein profitorientiert.

Grysze, Michael

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Do 16. Jan 2020, 14:29

Moin,
...das hatte ich schon erkannt. Das problem bleibt aber, dass genau diese argumente verwendet werden, jede art positiver lösungen (für alle positiv) zu unterbinden.
Es gibt geringe chancen, den kommenden klimaprozess zu unseren gunsten zu verzögern.... nur wird es an der einstellung der meisten menschen dazu scheitern. Stichwort: klimahysterie

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Di 21. Jan 2020, 16:27

Moin,
... wie es weitergehen wird
https://www.heise.de/tp/features/Wie-di ... 10903.html

...passt ja zum heutigen trumpeten wie die faust aufs auge...

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von MartinV » Mi 22. Jan 2020, 21:11

und das hier passt auch dazu:
https://www.tagesspiegel.de/politik/kli ... 96596.html :kotz:

wofür stand noch mal das "C" in den beiden Parteinamen? :dontknow:

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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mi 22. Jan 2020, 23:43

moin,

...Cheapness...

oder nach FZ : Cheepnis ... https://www.youtube.com/watch?v=nZFKEa8zqYc

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zimmi
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von zimmi » Do 23. Jan 2020, 09:40

MartinV hat geschrieben:
Mi 22. Jan 2020, 21:11
wofür stand noch mal das "C" in den beiden Parteinamen? :dontknow:
Vielleicht ein Anglizismus? Kapitalistisch wird dort "capitalist" geschrieben...
:kotz:

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fpg
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Re: ...soviel zum Thema Co2 Senkung...

Beitrag von fpg » Mo 27. Jan 2020, 14:15

Moin,

... lohnt zuzuhören ! https://www.heise.de/tp/features/Nach-d ... 45893.html

der fpg

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